Michael Schumacher 1984 bis heute

Chronologie Portrait eines Rekordweltmeister
Steckbrief Michael Schumacher Die Akte des Michael Schumacher
Michael Schumacher - seine Gegner
Formel 1 Bilanz Formel-1-Karriere
Alle Grand-Prix-Siege Schumachers wichtigste Siege
Schumachers 15 schwerste Unfälle Neue Rekorde aus dem Jahr 2002-2006
Michael Schumacher - alle seine Rennen


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Die Chronologie der Erfolge des Michael Schumacher 1984 bis heute

Michael Schumacher: Die Anfänge

Schumi

Michael Schumacher wurde am 3. Januar 1969 im Westen Deutschlands (Hürth bei Köln) geboren. Mit vier Jahren drehte er seine ersten Runden auf der Kartbahn seines Vaters in der Nähe seines Elternhauses. Im Kart wurde er mit 16 Jahren Junioren-Vizeweltmeister, zwei Jahre später Europameister im Kartfahren. Kartfahren ist auch heute noch seine große Leidenschaft. Nach 15 Jahren Kart stieg Michael Schumacher auf Rennwagen um und fuhr in verschiedenen deutschen Meisterschaften ganz vorne mit. 1990 wurde Schumacher bei Mercedes-Benz Werksfahrer in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und deutscher Formel-3-Meister. Ein Jahr später war der Sprung in die Formel 1 geschafft.

Schumi in Benetton

Michael Schumachers Einstieg in die Königsklasse des Motorsports war des einen Freud', aber des anderen Leid. Jordan-Pilot Bertram Gachot geriet auf dem Weg zu einer Pressekonferenz in London mit einem Taxifahrer in Streit und sprühte ihm CS-Gas in das Gesicht. Gachot wurde für seine Tat zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und konnte aus diesem Grund nicht mehr für das Jordan-Team fahren - mit Michael Schumacher fand Eddie Jordan einen bis dato nur Szenekennern bekannten Ersatz.

War die Stoppuhr kaputt?
Und plötzlich war er im Team, Michael Schumacher, der Gachot ersetzen sollte: "Michael war die eindrucksvollste Person, die je ein Debüt in meinen Autos gegeben hat. Es stellte sich eine Frage: entweder war die Stoppuhr defekt oder dieser Junge war verdammt gut", schwärmt Teamchef Eddie Jordan immer noch von dem sensationellen Debüt Schumachers.

1991 war das Jahr des Aufstiegs in die Formel 1 - mit gerade einmal 22 Jahren. Von der Mercedes-Sportwagenschule gekommen, begann für den Deutschen das wichtigste Kapitel seiner Rennfahrerkarriere. Plötzlich stand er in Silverstone und sollte einen Test im Jordan-Hart fahren - einen einzigen Tag vor dem Renndebüt in Spa, einer der schnellsten, gefährlichsten und anspruchsvollsten Strecken in der Formel 1. 25-30 Runden standen auf dem Plan, dann sollte sich Schumacher an sein Auto gewöhnt haben. Keine leichte Aufgabe, litt Jordan doch im Debüt-Jahr an chronischem Geldmangel und der Kerpener musste mit seinem grünen Einsatzauto den ersten Schritt tun - es gab kein Ersatzgetriebe und auch keinen Ersatzmotor. Sollte Schumacher sein Auto beschädigen, dann wäre es um das Debüt schon geschehen.

Schumacher verblüfft Jordan mit seiner Gelassenheit
Teammanager Trevor Foster klärte Schumacher darüber auf, der meinte aber nur gelassen: "Ja, ja, kein Problem". Ein Schaltfehler und das Getriebe und der Motor wären dahin. Nach einer Checkrunde kam Schumacher zurück an die Box, nach einer kurzen Überprüfung sollte Schumacher vier oder fünf Runden fahren. Foster bat Schumacher, es langsam anzugehen, doch der 22-jährige hagere Mann im gelben Rennanzug ging seinen eigenen Weg: "Nach drei Runden glühten schon die Bremsscheiben. Er ist sofort voll gefahren, nach nur drei Runden. Er war zuvor noch nie mit Kohlefaserbremsen gefahren, aber er machte keine Anstalten, sich zuerst einmal daran zu gewöhnen", so Foster.

Die Mienen in der Jordan-Box verrieten Verblüfftheit, Foster versuchte Schumacher einzubremsen, doch der ging auch in seinem zweiten Turn mit gleichem Elan zur Sache, konnte die ganze Aufregung um den Motor nicht verstehen: "Er hat das Auto behandelt, als sei es ein Spielzeug. Er bremste spät, schmiss es um die Kurven. Und das alles völlig mühelos. Wenn ihm das Auto ausbrach, holte er es sofort zurück. Und kein einziges Mal überdrehte er das Auto."

Der große Tag
Und dann war Schumacher einen Tag später in Spa, einer Strecke, die einem Piloten alles abverlangt, eine Strecke, die jeder Pilot respektiert. Schlafen musste der spätere Millionär an jenen Tagen in Belgien in einer Jugendherberge. Teamkollege von Schumacher war Andrea de Cesaris und der sollte Schumacher in einem Auto um den Kurs fahren um ihm alles zu erklären. Doch Cesaris hatte keine Zeit und so fuhr Schumacher alleine mit einem mitgebrachten Klapprad los, um den Ardennen-Kurs zu begutachten. Eine Gepflogenheit, die Schumacher bis heute nicht abgelegt hat - nur nutzt er heute meistens einen Motorroller.

Am nächsten Tag röhrte der Hart-Motor zum ersten Mal auf und Schumacher ging auf die Strecke - wie in Silverstone fuhr der 22-jährige gleich volles Rohr und Foster funkte dem Deutschen zu, ob er denn nicht ein bisschen langsamer fahren wolle. Doch Schumacher antwortete trocken: "Nein. Ich fahre am Limit, nicht darüber" - Worte eines zukünftigen Champions.

Schumacher war auf Anhieb schneller als de Cesaris
Als Schumacher wegen eines Defektes am Kühlkreislauf in das Ersatzauto von de Cesaris umsteigen musste, verblüffte er das ganze Team. Mit dem Auto, das auf den Teamkollegen abgestimmt war, fuhr er bereits in seiner ersten Runde eine schnellere Zeit als de Cesaris.

Bei der anschließenden Besprechung sorgte Michael Schumacher dann für komplette Verwirrung. De Cesaris beschwerte sich über Bodenwellen, auf denen das Auto unruhig sei. Schumacher antwortete auf die Frage, ob er das gleiche Problem gehabt habe: "Zuerst ja. Wenn man da vom Gas geht, wird das Auto nervös. Aber dann habe ich es probiert und bin Vollgas gefahren und das Problem war weg." Wie selbstverständlich redete Schumacher von einer Kurve, die man eigentlich nicht mit Vollgas durchfährt.

Auch wenn sich Schumacher im Rennen vom siebten Startplatz aus gestartet nach 150 Metern bereits mit einem Kupplungsdefekt verabschiedete, war es ein Debüt, das das Jordan-Team niemals vergessen wird. Und im nächsten Rennen saß der Deutsche dann schon im Benetton. Ein Wechsel, über den sich Manager Willi Weber und Teamchef Eddie Jordan noch heute nicht grün sind.

Michael Schumacher: Weltmeister mit Benetton

Benetton schaltet schnell - Jordan ärgert sich
Benetton-Teammanager Flavio Briatore hatte schnell erkannt, welches Talent da in die Formel 1 gekommen war. Bereits im Jahr darauf gewann Schumacher dann im belgischen Spa-Francorchamps seinen ersten Grand-Prix auf einem Benetton-Ford - Belgien bleibt für Schumacher ein unvergessliches Pflaster.

Schumi erster WM-Titel

1991 Die erste Saison beendete Schumacher als WM-12. mit vier WM-Punkten, bei sechs gefahrenen Rennen.

1992 fuhr der Kerpener seine erste volle Saison mit Benetton-Ford, holte den sensationellen dritten WM-Platz mit 53 Punkten und war damit der beste Rookie seit Jackie Stewart 1966.

1993 hatte Benetton zuviel mit der Elektronik herumexperimentiert, der blaue Renner ließ Schumacher sieben Mal im Stich. In den restlichen 10 Rennen stand Schumacher dann aber jedes Mal auf dem Podest, holte seinen ersten Sieg in Spa-Francorshamps. Zum Schluss sprang mit 52 Punkten der vierte WM-Rang heraus.


Schumi erster WM-Titel

Der erste WM-Titel 1994
Am 14. November 1994 geht nach 52 Grand-Prix-Rennen in Adelaide der größte Wunsch Schumachers in Erfüllung: Er ist Formel-1-Weltmeister mit Benetton. Nach einer Saison der Unglücke, der Skandale und mit einem denkwürdigen Finale. Am 1. Mai 1994 verunglückt der Brasilianer und Top-Favorit Ayrton Senna tödlich in Imola. Einen Tag zuvor hat Roland Ratzenberger bei einem Unfall den Tod gefunden. Fans, Fahrer und Funktionäre sind entsetzt. Die FIA setzt Reglementänderungen durch, um die Autos langsamer und sicherer zu machen. Es folgt die Zeit der Skandale: In Silverstone wird Schumacher disqualifiziert, aufgrund Nicht-Beachtens der schwarzen Flagge wird er zusätzlich für zwei Rennen gesperrt. In Hockenheim manipuliert Benetton die Tankmaschine, in Spa ist der Unterboden des Benetton B194 nicht regelkonform.

Schumi zweiter WM-Titel

Die Weltmeisterschaft gewinnt der Benetton-Pilot, da er und Mitkonkurrent Damon Hill beim Finale in Adelaide nach einer Kollision ausscheiden. Der Williams-Fahrer fühlt sich 'abgeschossen' - Schumacher ist zwar mit 25 Jahren zweitjüngster Weltmeister, aber sein Ruf hat schwer gelitten.

Der zweite WM-Titel 1995
Die Saison 1995 beginnt wie die alte aufgehört hat: beim Großen Preis von Brasilien ist der Treibstoff illegal, doch Schumacher hat Glück: Die Piloten dürfen ihre Punkte behalten, nur die Teams werden bestraft. Ohne weitere Skandale sichert sich der Benetton-Pilot mit insgesamt neun Siegen vorzeitig die Weltmeisterschaft. Als erster Deutscher gewann Schumacher in der Saison 1995 beide Heimrennen in Hockenheim und auf dem Nürburgring

Michael Schumacher - Endlich Ferrari-Champion

Am 10. März 1996 bestreitet Schumacher sein erstes Rennen für die Scuderia. 1.673 Tage und 74 Grand Prix später hat der Formel-1-Pilot den Traum wahr werden lassen: Er ist Sieger der Fahrer-Weltmeisterschaft mit Ferrari. Gekrönt wird die Millenniums-Saison durch den erneuten Gewinn der Kontrukteurs-WM.

Nach viereinhalb Jahren bei Benetton unterschrieb Schumacher einen Vertrag bei Ferrari mit dem Ziel, die Weltmeisterschaft wieder zurück nach Maranello zu holen. Unter seinem Einfluss strukturierte sich das italienische Team um, die entscheidenden Positionen wurden mit neuen Fachleuten besetzt. 1997 und 1998 verpasste er die Weltmeisterschaft nur knapp im jeweils letzten Rennen. Bereits 1998 verlängerte er seinen Vertrag mit Ferrari bis in das Jahr 2002.


Schumi in Regen 1996: Das erste Jahr bei den Roten war eine Katastrophe. Der Ferrari streikte mehr als er fuhr. Resultat: sieben Ausfälle, 59 WM-Punkte, WM-Platz drei. Trotzdem gelang es Schumacher dreimal zu siegen (Barcelona, Spa-Francorchamps, Monza). Der Ferrari-Pilot gewann alle Regenrennen der Saison und führte dort die Konkurrenz regelmäßig vor. Noch heute fragt sich der damalige Teamkollege Eddie Irvine, wie es Schumacher gelang, mit der "Renngurke" drei Rennen zu gewinnen - aber es waren eben alles Regenrennen.
Ferrari-Champion

1997: Ein Jahr später stand Ferrari besser da, das Auto war zuverlässiger und besser, im letzten Rennen hätte Schumacher Weltmeister werden können. Schumacher lag vor Williams-Pilot Jacques Villeneuve in Führung, doch der kam dem Deutschen immer näher. Als Jacques Villeneuve plötzlich neben Schumacher auftauchte macht dieser die Türe zu. Die beiden berührten sich, Schumacher landete im Kies, der Kanadier im Ziel und holte den Titel. Die FIA erkennt Schumacher die WM-Punkte und damit den Vize-Titel ab.

1998 war der Ferrari ein Musterbeispiel an Zuverlässigkeit. Nur zwei Ausfälle behinderten Schumacher im Kampf um den Titel mit Mika Häkkinen. Doch nach einem völlig verpatzen Rennen mit einem Reifenplatzer in Suzuka war der Titel an den Finnen verloren, mit 86 Punkten belegt Schumacher Platz zwei der der Gesamtwertung hinter Weltmeister Mika Häkkinen (100). Der Ferrari-Vertrag wird vorzeitig bis einschließlich 2002 verlängert, die Jahresgage auf 75 Millionen Mark angehoben.

Ferrari bedeutete viele Höhen und Tiefen
1999 war für Schumacher eine Saison voller emotionaler Wechselbäder. In Silverstone erlitt er den ersten folgenschweren Unfall seiner Karriere. Nach einem doppelten Bruch des rechten Beins musste der Deutsche sechs Rennen pausieren. In Malaysia feierte er dann ein grandioses Comeback und hatte am Ende der Saison maßgeblichen Anteil am Gewinn der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Mit zwei WM-Punkten Vorsprung sicherte sich Mika Häkkinen den Titel vor Schumachers Teamkollege Eddie Irvine, dem der Deutsche bei seinem Comeback den Sieg schenkte.

Endlich Ferrari-Champion

Der erste WM-Titel mit Ferrari 2000
2000: Schumacher fährt nach fünf Saisonsiegen zunächst klar auf Titelkurs. In Ungarn verdrängt ihn aber Weltmeister Mika Häkkinen von der Spitzenposition. Mit Erfolgen in Monza und Indianapolis übernimmt der Deutsche wieder das Kommando. In Suzuka gewinnt Schumacher als erster Ferrari-Pilot seit Jody Scheckter 1979 die Fahrerkrone.

2001: Nach 13 Rennen steht Schumacher in Budapest vorzeitig zum zum vierten Mal als Weltmeister fest. Frühzeitig gibt er die Vertragsverlängerung bei Ferrari um zwei weitere Jahre bis einschließlich 2004 bekannt

2002: Schon nach 11 Rennen steht Schumacher in Magny-Cours zum fünften Mal als Weltmeister fest. Damit schließt er zum legendären Juan Manuel Fangio auf und ist zugleich "schnellster Weltmeister" aller Zeiten.

Ferrari-Champion

2003: Ferrari verlängert Schumachers Vertrag vorzeitig bis zum Saisonende 2006. Diesmal muss der Kerpener bis zum Finale um den WM-Titel kämpfen. Ein achter Rang in Suzuka reicht schließlich, um als erster Fahrer die sechste WM-Krone zu erobern. Damit hat Schumacher eine WM-Krone mehr als der legendäre Argentinier Juan Manuel Fangio und ist endgültig der erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten. Er gewinnt 2003 sechs Rennen und schraubt damit seinen Siegrekord auf insgesamt 70.

Ferrari-Champion

2004: Schumacher feiert zwölf Siege in den ersten 14 Rennen und verbesserte damit seinen eigenen Weltrekord an Saisonsiegen. Auf seiner Lieblingsstrecke In Spa machte er im 14. von 18 Rennen seinen siebten WM-Titel perfekt.

Der Formel-1-Kaiser reckte die Faust nach oben, verdrückte eine Freudenträne und schwebte im siebten Titel-Himmel: Michael Schumacher hat das Pech oder Unvermögen seiner Rivalen eiskalt ausgenutzt und am 29.08.2004 mit einem zweiten Platz in seinem "Wohnzimmer" in Spa Francorchamps eine weitere Saison der Rekorde mit dem vorzeitigen Gewinn des historischen siebten WM-Titels gekrönt.
"Meine Freude darüber kann ich noch gar nicht richtig ausdrücken, das braucht seine Zeit. Es war ein wunderschöner Tag, den wollen wir jetzt feiern und genießen", sagte ein von seinen Gefühlen überwältigter Michael Schumacher. Ferrari-Technikchef Ross Brawn, der Schumacher väterlich umarmte, bekam fast feuchte Augen: "Wir werden wahrscheinlich erst heute Abend nach ein paar Bier genau wissen, was es bedeutet, den siebten WM-Titel zu holen."
Auf jener Strecke, auf der vor 13 Jahren die einzigartige Karriere des besten Formel-1-Rennfahrers der Gegenwart begann, ließ sich der 35-Jährige nicht lange bitten und verwertete gleich den ersten "Matchball". Schumacher, der die erforderlichen zwei Punkte mehr holte als sein Teamkollege und letzter verbliebener Widersacher Rubens Barrichello auf Platz drei, bescherte Ferrari 14 Tage nach dem Gewinn der Konstrukteurs-WM passend zum 700. Grand Prix das nächste rote Freudenfest. .

Ferrari-Champion

2005: Schumacher wird nach einer völlig verkorksten Saison von Fernando Alonso entthront. Während der Spanier zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten wird, kommt Schumacher nur zu einem einzigen Sieg - beim Skandalrennen von Indianapolis mit sechs Autos. Am Ende belegt er in der WM-Wertung abgeschlagen Rang drei.

2006: Schumacher, der am 10. September in Monza seinen Rücktritt zum Saisonende erklärt, meldet sich noch einmal in der absoluten Spitze zurück. Nachdem er zwischenzeitlich schon 25 Punkte Rückstand auf Fernando Alonso hat, holt er den Spanier drei Rennen vor Schluss sogar ein. Im vorletzten Rennen seiner Karriere scheidet er in Japan mit einem Motorschaden aus und geht bei zehn Punkten Rückstand nur noch mit theoretischen Titelchancen ins Saisonfinale in São Paulo.

Privates Glück auf der ganzen Linie
Für viele ist Michael Schumacher seit 1994 der beste Fahrer der Formel 1. Er gilt als ehrgeizig, diszipliniert und absolut erfolgsorientiert und wird von Freunden und Gegnern gleichermaßen respektiert. 1995 heiratete Schumacher seine Freundin Corinna, 1997 kam ihre Tochter Gina-Maria zur Welt, 1999 ihr Sohn Mick. Gemeinsam leben sie in der Schweiz am Genfer See. Beim ortsansässigen Fußballverein FC Aubonne spielte Schumacher in seiner Freizeit lange Zeit als Stürmer.

Geliebt und gehasst
Längst ist Michael Schumacher einer der bekanntesten Sportler weltweit. Wer die Formel 1 verfolgt, wird um den Mann nicht herumkommen, der in seiner Karriere rund 30 Prozent aller Formel-1-Rennen gewann. Und dabei kann er so herrlich polarisieren. Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht.

Ferrari-Champion Schumi Ferrari-Champion Schumi

Michael Schumacher: Comeback bei Mercedes (2010)

Nach langen Spekulationen gab Schumacher am 23. Dezember sein Comeback in der Formel 1 bekannt. Er startet an der Seite von Nico Rosberg für Mercedes Grand Prix, der Vertrag wurde zunächst für drei Jahre geschlossen. Am 25. Januar 2010 wurde das neue Mercedes-Team in Stuttgart vorgestellt.
Mercedes (2010)

Beim Saisonauftakt in Bahrain beendete er nach dreijähriger Pause sein erstes Rennen auf dem sechsten Platz. Nachdem er in den ersten vier Rennen immer hinter Rosberg ins Ziel kam, war Schumacher beim Europaauftakt in Spanien, den er als Vierter beendete, erstmals vor Rosberg. Aufmerksamkeit erhielt der Deutsche, indem er Weltmeister Button nach einem Überholmanöver über die Hälfte des Rennens hinter sich halten konnte. Eine Woche später beim Großen Preis von Monaco sorgte Schumacher für Aufregung, weil er den vor ihm fahrenden Alonso in der letzten Kurve, im Anschluss einer Safety-Car-Phase, überholt hatte. Der Deutsche erhielt für sein Vergehen eine Durchfahrtsstrafe, die aber, weil das Rennen nun beendet war, in eine 20-Sekunden-Strafe umgewandelt wurde. Er fiel dadurch, anstatt auf dem sechsten Platz gewertet zu werden, auf den zwölften Platz zurück und erhielt mit dieser Platzierung keine WM-Punkte. Pikanterweise war bei diesem Rennen sein ehemaliger Rivale Damon Hill als einer von vier Rennkommissaren tätig. Nach der Verwirrung über die Auslegung des Reglements, ob das Überholmanöver während oder nach der Safety-Car-Phase stattgefunden hat, kündigte die FIA eine Vereinfachung in diesem Punkt an. Im weiteren Verlauf der Saison konnte Schumacher noch zwei weitere vierte Plätze erzielen, bessere Platzierungen blieben ihm verwehrt. Für weitere Schlagzeilen sorgte ein Positionskampf mit seinem ehemaligem Ferrari-Teamkollegen Barrichello beim Großen Preis von Ungarn. Schumacher drückte den inzwischen für Williams fahrenden Brasilianer beinahe gegen die Boxenmauer und wurde anschließend von den Rennkommissaren mit einer Rückversetzung um zehn Plätze beim nächsten Rennen bestraft. Das teaminterne Duell verlor Schumacher mit 72 zu 142 Punkten gegen Rosberg und beendete die Saison auf dem neunten Gesamtrang.

Mercedes (2010) Mercedes (2010)
Mercedes (2010) Mercedes (2010)
Mercedes (2010)
Mercedes (2010)

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Porträt: Michael Schumacher, Superstar und Privatmann

Schumi Er kam mit 1.000 Mark Taschengeld in die Formel 1 und geht als König der Rennfahrer: Kein anderer hat die Geschichte des Grand-Prix-Sports so nachhaltig geprägt wie Michael Schumacher. Seine Rekorde scheinen für die Ewigkeit bestimmt, der siebenmalige Weltmeister ist ein Unsterblicher in der Hall of Fame des Automobilsports.
Schumacher wird geliebt und gehasst, bewundert und verdammt. Er ist kompromisslos auf der Rennstrecke, zahlreiche Skandale kratzten am Image des Ferrari-Stars. Aber eines wird von Freunden und Gegnern gleichermaßen respektiert: das fahrerische Genie des 37-Jährigen, der am Sonntag in São Paulo nach fast 16 Jahren und 250 Rennen seinen Helm an den Nagel hängt.
Pizza und Herzklopfen in einer Jugendherberge
Mit einer Pizza in der Jugendherberge und Herzklopfen vor dem ersten Formel-1-Rennen fing am 25. August 1991 alles an. Als damals ein gewisser Michael Schumacher im belgischen Spa-Francorchamps sein Debüt in der Königsklasse gab, ahnte nur sein Zimmergenosse Willi Weber, dass dies die "Geburtsstunde des besten Rennfahrers der Welt" sein sollte.

Manager Weber hatte schon früh das außergewöhnliche Talent des Jungen aus Kerpen erkannt, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen für dessen Karriere getroffen - und sich dabei unter anderem einer kleinen Notlüge bedient: Den Platz im Jordan-Cockpit als Ersatz für den mit der Justiz in Konflikt geratenen Belgier Bertrand Gachot hatte Schumacher nur bekommen, weil Weber Teambesitzer Eddie Jordan gesagt hatte, Schumacher sei schon oft in Spa-Francorchamps gefahren und kenne die Strecke sehr gut. Das war ein wenig an der Realität vorbei formuliert.

Schumacher brach alle Rekorde der Formel 1
Es war aber auch der Startschuss für eine einzigartige Karriere, in der Schumacher die Geschichtsbücher der Formel 1 komplett umschrieb. Die meisten WM-Titel, die meisten Siege, Punkte, schnellste Runden, Führungskilometer, und, und, und. Der vierfache Weltmeister Alain Prost, dessen Bestmarke von 51 Grand-Prix-Siegen Schumacher 2001 - natürlich in Spa-Francorchamps - aus den Annalen löschte, hält den Kerpener für "den Besten der Gegenwart", Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sah in dem Deutschen schon früh den legitimen Nachfolger des 1994 tödlich verunglückten Ayrton Senna: "Er steht über allen anderen." Für Mercedes-Sportchef Norbert Haug, der Schumacher nur allzu gern in einem "Silberpfeil" gesehen hätte, war "Michael die Messlatte".

Schumachers Privatvermögen wird auf fast 300 Millionen Euro geschätzt. Privatjet, Luxusyacht und ein millionenschwerer Fuhrpark gehören längst zum ganz normalen Standard des reichsten deutschen Sportlers, der in Vufflens in der Schweiz lebt und sich nur wenige Kilometer entfernt gerade ein Traumanwesen für die Zeit nach seiner Rennkarriere baut.

Hundenarr Schumacher, Besitzer mehrerer Vierbeiner, hat nicht nur sportlich seine Reifeprüfung mit Bravour bestanden. Auch privat hat der Rheinländer alles fest im Griff, fährt mit Vollgas auf der Sonnenseite des Lebens. Der Ferrari-Star ist mit seiner Corinna glücklich verheiratet. Der Stolz der Familie sind die Kinder Gina-Maria und Mick: "Sie sind die Nummer eins und geben meinem Leben einen anderen Sinn", sagt Schumacher.

Kaum jemand verstand den Wechsel zu Ferrari
Als Schumacher 1995 das damalige Erfolgsteam Benetton verließ und zu Ferrari wechselte, schüttelten viele Experten ungläubig den Kopf. "Mit Benetton habe ich alles erreicht, was man in der Formel 1 erreichen kann. Ich wollte eine neue Herausforderung", begründete Schumacher damals seinen Entschluss. "Michael hätte es sich einfach machen und für Williams oder McLaren fahren können. Doch nur bei Ferrari konnte er zeigen, wie gut er wirklich ist", sagt Weber.

Italiener vergöttern ihren "San Michele"
Bei dem italienischen Traditionsteam liest man "Michele" noch immer jeden Wunsch von den Lippen ab, "Schumi" ist der heimliche Herrscher bei Ferrari: "Das Geld ist gut angelegt, Michael ist jeden Euro wert. Er zahlt den Preis in Siegen zurück, das ist ein fairer Deal", meint Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo, der Schumacher mit der Formel-1-Rekordgage von 35 Millionen Euro pro Jahr entlohnt.

Trotz des Reichtums bezeichnet sich Multimillionär Schumacher als bodenständigen Menschen, der die Wurzeln seiner Herkunft nicht leugnet. Während seiner Lehrzeit als KFZ-Mechaniker, die er 1989 abschloss, musste er mit 300 Mark monatlich über die Runden kommen, für sein erstes Formel-1-Rennen erhielt er 1.000 Mark Taschengeld. "Geld bedeutet für mich Sicherheit. Ich würde es aber niemals mit beiden Händen aus dem Fenster werfen", meint der Rennfahrer, der Sonderbotschafter der 'UNESCO' ist und einen beträchtlichen Teil seines Geldes für den guten Zweck spendet.

Schon als Sechsjähriger sammelte Schumacher auf der heimischen Kartbahn seines Vaters die ersten motorsportlichen Erfahrungen. Rolf Schumacher erkannte schnell das Talent seines ältesten Sohnes und förderte es. 1989 nahm ihn Weber unter Vertrag und investierte in den Geheimtipp. Inzwischen hat sich der Manager, der mit 20 Prozent an sämtlichen Einnahmen beteiligt ist, eine goldene Nase verdient.

1991 leuchtete der Stern über Schumachers Bilderbuchkarriere, als er in das Juniorenteam von Mercedes aufgenommen wurde. Durch konstant gute Leistungen und eine Mitgift der Schwaben öffnete sich für den damals 22-Jährigen das Tor zu Formel 1. Der Rest ist Geschichte.

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Steckbrief

  Größe: 1,74 m
  Gewicht: 70 kg
  Geburtstag: 03.01.1969
  Geburtsort: Hürth-Hermülheim
  Wohnort: Vufflens-le-Château (Schweiz)
  Familienstand: verheiratet mit Corinna seit August 1995
Tochter Gina Maria (geb. 20.Februar 1997),
Sohn Mick (geb. 22.März 1999)
  Familie: Vater Rolf,
Mutter Elisabeth,
Bruder Ralf
  Ausbildung: Mittlere Reife, Ausbildung zum Kraftfahrzeug-Mechaniker
  Hobbies: Kart fahren, Fußball, Rad fahren, Klettern,  Skifahren, Tennis
  Lieblingsessen: italienische Küche, Kaiserschmarrn
  Lieblingsgetränk: Apfelsaft-Schorle
  Lieblingsmusik: Rock, Dance (Tina Turner, Phil Collins, Michael Jackson)

Der Ferrari aus dem Jahr 2004

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Michael Schumachers Erfahrungen am "Grünen Tisch"


Michael Schumacher als "Stammgast" bei der FIA: Eine Chronologie der bisherigen Verhandlungen gegen den viermaligen Weltmeister vor dem Gericht des Automobil-Weltverbandes.

26. Juli 1994:
Michael Schumacher werden vom FIA-Sportgericht nachträglich der zweite Platz sowie die sechs gewonnenen WM-Punkte beim England-Grand-Prix in Silverstone aberkannt. Außerdem wird der Benetton-Pilot in der FIA-Berufungsverhandlung in Paris für zwei Rennen gesperrt. Er hatte am 10. Juli in der Einführungsrunde den Williams des Briten Damon Hill überholt (laut Reglement verboten) und kam danach der Aufforderung der Rennleitung, dafür eine Zeitstrafe an der Box abzusitzen, nicht nach. Anschließend ignorierte Schumacher mehrfach die Schwarze Flagge.

28. August 1994:
Schumachers Sieg beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps wird wenige Stunden nach Rennende annulliert. Die Holzplatte am Unterboden seines Benetton wies an einigen Stellen nicht die vorgeschriebenen zehn Millimeter Mindeststärke auf.

14. November 1994:
Schumacher beschädigt nach einem Ausrutscher im WM-Finale in Adelaide seinen Benetton. Kurz darauf lässt er eine überraschend große Lücke und lädt so seinen Rivalen Hill zu einem Überholversuch ein. Der fällt auf den Trick herein, sein Gegner macht die Tür zu, beide Autos kollidieren. Schumacher scheidet sofort aus, Hill muss den Williams kurz darauf mit defekter Radaufhängung in der Box abstellen - "Schumi" ist dadurch erstmals Weltmeister.

26. März 1995:
Bei Benzinproben an Michael Schumachers Benetton und David Coulthards Williams werden beim Großen Preis von Brasilien Abweichungen zum vorliegenden chemischen Muster festgestellt. Schumacher bleibt dennoch Sieger und Coulthard Zweiter. Ihren Teams werden jedoch die Punkte für die Konstrukteurs-WM abgenommen.

Schumi 26. Oktober 1997:
Für seinen Rammstoß gegen den WM-Rivalen Jacques Villeneuve beim Großen Preis von Europa im spanischen Jerez wird Michael Schumacher vom Motorsport-Weltrat nachträglich aus der gesamten Saison-Wertung gestrichen. Der Ferrari-Pilot verliert dadurch die Vize-Weltmeisterschaft und alle Punkte.



12. Juli 1998:
Michael Schumacher gewinnt den Großen Preis von England in Silverstone in der Boxengasse, wo er in der letzten Runde eine Zeitstrafe wegen Überholens unter gelber Flagge absitzt. Nachdem die Rennkommissare die Strafe noch am Renntag wegen eines Formfehlers zurückgenommen hatten, wies das FIA-Berufungsgericht am 28. Juli einen McLaren-Protest gegen Schumachers Sieg endgültig ab.

17. Oktober 1999:
Michael Schumacher und Eddie Irvine werden beim Großen Preis von Malaysia nach einem Ferrari-Doppelsieg nachträglich disqualifiziert. Begründung: Beide Rennautos entsprechen nicht dem technischen FIA-Regelwerk. Die seitlichen Windabweiser der beiden Ferrari stehen mehr als die vorgeschriebenen zehn Millimeter nach außen ab. In der Berufungsverhandlung am 22./23. Oktober in Paris wird die Disqualifikation aufgehoben, weil beim Nachmessen in Paris der Windabweiser innerhalb der Toleranzgrenzen lag. Zudem wurden die Messmethoden der Technischen Delegierten beanstandet.

26. März 2000:
Nach dem Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo droht fünf der sechs Erstplatzierten, darunter Sieger Michael Schumacher, die nachträgliche Disqualifikation, weil die Bodenplatten zu stark abgehobelt waren. Aus der Wertung genommen wurde letztendlich aber nur der zweitplatzierte David Coulthard. Schumacher behält seinen Sieg, Coulthards Ausschluss wird später vom FIA-Berufungsgericht bestätigt.

Schumi 12. Mai 2002:
Rubens Barrichello überlässt Michael Schumacher in der letzten Runde des Großen Preises von Österreich in Zeltweg auf Ferrari-Befehl den Sieg. Bei der FIA-Verhandlung am 26. Juni werden Schumacher und Ferrari wegen der Stallregie freigesprochen. Jedoch wird eine Geldstrafe von einer Million Dollar verhängt, weil Schumacher und Barrichello gegen die Protokoll der Siegerehrung verstoßen hätten. Barrichello hatte beim Rennen in Spielberg am 12. Mai seinen Kollegen nach Aufforderung kurz vor dem Ziel überholen lassen und dem WM- Spitzenreiter somit den Sieg geschenkt. Als Geste des Danks überließ Schumacher dem Kollegen den obersten Platz auf dem Siegespodest.


27. Mai 2006:
Michael Schumacher wird wegen eines umstrittenen Manövers im Qualifying zum Großen Preis von Monaco vom ersten auf den letzten Startplatz strafversetzt. Der Ferrari-Star hatte sein Auto in der letzten Runde laut FIA-Urteil absichtlich an der Leitplanke abgestellt und dadurch alle nachfolgenden Fahrer behindert.

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Michael Schumacher - seine Gegner


Nach 16 Jahren verabschiedet sich Michael Schumacher aus der Formel 1. In dieser Zeit hat sich der Kerpener in der "Königsklasse" des Motorsports mit vielen Konkurrenten duelliert.

Damon Hill

Damon Hill:
Der Brite wurde 1994 nach dem Unfalltod des legendären Brasilianers Ayrton Senna zur Nummer eins bei Williams und saß damals im Vergleich zu Benetton-Pilot Schumacher im überlegenen Auto. Am Ende wurde dennoch Schumacher nach dem Crash der Beiden beim Saisonfinale in Adelaide mit einem Punkt Vorsprung Weltmeister. 1995 hatte Hill keine Chance gegen Schumacher. Erst 1996 holte der Sohn des früheren Champions Graham Hill seinen einzigen WM-Titel, als Schumacher in seinem ersten Ferrari-Jahr von Defekten gebremst wurde.



Jacques Villeneuve

Jacques Villeneuve:
Der Kanadier setzte sich im WM-Duell 1997 gegen Ferrari-Pilot Schumacher durch. Der Sohn des früheren Formel-1-Piloten Gilles Villeneuve ließ sich im Williams auch von Schumachers legendären Rammstoß beim Saisonfinale in Jerez nicht stoppen.





Mika Häkkinen

Mika Häkkinen:
Der Finne ist im Rückblick der Gegner, den Schumacher von allen am meisten geschätzt hat - sowohl auf der Strecke als auch persönlich. 1998 holte McLaren-Mercedes-Pilot Häkkinen im letzten Saisonrennen in Suzuka im direkten Duell mit Schumacher den Titel. Der revanchierte sich zwei Jahre später ebenfalls in Suzuka, als er den Finnen in einem beeindruckenden Rennen niederrang und seinen ersten Titel mit Ferrari gewann.



Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen:
Nach zwei WM-Triumphen ohne große Gegenwehr musste Schumacher 2003 wieder gegen einen Finnen im Silberpfeil kämpfen: "Iceman" Kimi Räikkönen hielt das Titelrennen bis zum letzten Rennen in Suzuka offen, wo Schumacher mit viel Mühe den letzten fehlenden Punkt zum WM-Titel holte.






Fernando Alonso

Fernando Alonso:
Nach fünf Jahren auf dem Formel-1-Thron stürzte der Spanier 2005 den Kerpener und wurde zudem jüngster Weltmeister aller Zeiten. War Schumacher 2005 noch mit seinem Ferrari technisch hoffnungslos unterlegen, bot er Alonso 2006 ein mitreißendes Duell. Zur Saisonmitte lag Schumacher schon 25 Punkte zurück, im drittletzten Rennen in Schanghai hatte der Kerpener in der WM-Wertung wieder gleichgezogen. Erst der Motorschaden in Suzuka warf ihn vor dem Saisonfinale in Sao Paulo fast hoffnungslos zurück.In Brasilien reichte Alonso ein zweiter Platz zum erneuten WM-Titel, Schumi wurde nach einem Wahnsinns-Rennen noch Vierter.



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