FC Schalke 04

Horror-Saison 2020/2021

Schalke-Ergenbnisse 2020/2021
S04 - Fieberkurve 2020/2021
S04 - Interne Torschützenliste
Horror-Kader 2020/2021
Trainer in der Saison 2020/2021
Die längsten Sieglos-Serien in der Bundesliga Die schlechtesten Absteiger der Bundesliga-Historie
Die Schalker-Bundesliga-Historie in den Abstiegsjahren.
Chronologie eines Absturzes Schalkes interner Machtkampf
Gehaltsliste für die kommende Saison 2022 oder der Architekt des Schalker Untergangs
Ursachenforschung: Negativ-Rekorde von Tasmania Berlin



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Schalke04-Bundesliga-Ergenbnisse 2020/2021

Spielt. Termin Paarung Ergebnis Tore Punkte Platz Schalker Torschützen Bewertung
1. Fr. 18.09.20 Bayern München - FC Schalke 04 8:0 (3:0) 0:8 0 18 --- TV 5.gif5.gif
2. Sa. 26.09.20 FC Schalke 04 - Werder Bremen 1:3 (0:2) 1:11 0 18 Uth TV 5.gif5.gif
3. Sa. 03.10.20 RB Leipzig - FC Schalke 04 4:0 (3:0) 1:15 0 18 --- TV 5.gif5.gif
4. So. 18.10.20 FC Schalke 04 - 1.FC Union Berlin 1:1 (0:0) 2:16 1 17 Paciência TV 4.gif3.gif
5. Sa. 24.10.20 Borussia Dortmund - FC Schalke 04 3:0 (0:0) 2:19 1 17 --- TV 4.gif5.gif
6. Fr. 30.10.20 FC Schalke 04 - VfB Stuttgart 1:1 (1:0) 3:20 2 17 Thiaw TV 4.gif4.gif
7. Sa. 07.11.20 1.FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 2:2 (2:1) 5:22 3 17 Uth, St. Juste (Eigentor)
Schlechtester Mann auf dem Platz: Schiedsrichter Patrick Ittrich
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8. Sa. 21.11.20 FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 0:2 (0:2) 5:24 3 18 --- TV 5.gif4.gif
9. Sa. 28.11.20 Borussia M'gladbach - FC Schalke 04 4:1 (2:1) 6:28 3 18 Raman TV 4.gif5.gif
10. So. 06.12.20 FC Schalke 04 - Bayer Leverkusen 0:3 (0:1) 6:31 3 18 - - - TV 4.gif4.gif
10. So. 06.12.20 Absteiger, nicht mal aus elf Meter
11. So. 13.12.20 FC Augsburg - FC Schalke 04 2:2 (1:0) 8:33 4 18 Raman, Boujellab TV 4.gif3.gif
12. Mi. 16.12.20 FC Schalke 04 - SC Freiburg 0:2 (0:0) 8:35 4 18 - - - TV 5.gif5.gif
12. Mi. 16.12.20 Echt peinlich, wie Absteiger, nicht bundesligatauglich.
Vorteil bei Abstieg, wir sehen hoffentlich nicht mehr viele Spieler, von dieser Mannschaft, in Schalker-Trikot.
- Fr. 16.12.20 Schalke 04 stellt Chef-Trainer Manuel Baum frei. Huub Stevens übernimmt.
Was ist mit Jochen Schneider ???
13. Sa. 19.12.20 FC Schalke 04 - Arminia Bielefeld 0:1 (0:0) 8:36 4 18 --- TV 5.gif5.gif
14. Sa. 02.01.21 Hertha BSC Berlin - FC Schalke 04 3:0 (1:0) 8:39 4 18 --- TV 3.gif5.gif
14. Sa. 02.01.21 Die Mannschaft ist nicht bundesligatauglich.
Da kann kein Trainer was ändern.
15. Sa. 09.01.21 FC Schalke 04 - TSG 1899 Hoffenheim 4:0 (1:0) 12:39 7 17 Hoppe, Hoppe, Hoppe, Harit TV 2.gif2.gif
16. So. 17.01.21 Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 3:1 (1:1) 13:42 7 18 Hoppe TV 3.gif4.gif
17. Mi. 20.01.21 FC Schalke 04 - 1.FC Köln 1:2 (0:1) 14:44 7 18 Hoppe TV 4.gif3.gif
17. Mi. 20.01.21 Ohne Worte. Da blutet jeden Fan das Herz. So geht es geradewegs in die 2.Liga.
Aktiviert Naldo, Höwedes und Bordon wieder, die halten die Abwehr dicht.
Und ein Trainer der Standarts üben lässt.
Vielleicht holt Jochen Schneider jetzt den nächsten Stuttgarter Armin Veh.

Scheiß Zeit: Corona und Schalke kannste auch nicht mehr anschauen.
Spielt. Termin Paarung Ergebnis Tore Punkte Platz Schalker Torschützen Bewertung
18. So. 24.01.21 FC Schalke 04 - Bayern München 0:4 (0:1) 14:48 7 18 --- TV 3.gif4.gif
19. Sa. 30.01.21 Werder Bremen - FC Schalke 04 1:1 (0:1) 15:49 8 18 Mascarell TV 3.gif5.gif
20. Fr. 05.02.21 FC Schalke 04 - RB Leipzig 0:3 (0:1) 15:52 8 18 --- TV 4.gif5.gif
21. Sa. 13.02.21 1.FC Union Berlin - FC Schalke 04 0:0 (0:0) 15:52 9 18 --- TV 3.gif4.gif
22. Sa. 20.02.21 FC Schalke 04 - Borussia Dortmund 0:4 (0:2) 15:56 9 18 --- TV 5.gif5.gif
23. Sa. 27.02.21 VfB Stuttgart - FC Schalke 04 5:1 (3:1) 16:61 9 18 Kolasinac TV 5.gif5.gif
23. Sa. 27.02.21 Wer aus dieser Mannschaft, darf irgendetwas fordern??? (z.B. Trainer-Entlassung). Keiner von diesen Söldnern.
Und nächste Woche geht es gegen den Totengräber von S04 - Christian Heidel.

Der Unterschied die Fans bleiben, die Söldner hauhen hoffentlich ab. "Einmal Schalker, immer Schalker."
23. So. 28.02.21 Ab heute wird es nur noch Peinlich!!!

Mit einer großen Entlassungswelle hat der FC Schalke 04 am Sonntagmorgen (28.02) auf die katastrophale sportliche Entwicklung der letzten Monate reagiert.
Auf einen Schlag hat der Tabellenletzte Sportvorstand Jochen Schneider (50), Trainer Christian Gross (66),
Lizenzspieler-Koordinator Sascha Riether (37) und Athletiktrainer Werner Leuthard (59) entlassen.
Im Netz haben die meisten nur noch Häme und Spott für den einstigen Spitzenklub übrig.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann hat die Profis des FC Schalke 04 wegen deren angeblicher Beschwerden über den bisherigen Trainer Christian Gross beim Vorstand hart kritisiert. «Ich finde das link und hinterhältig, da hat man Christian Gross sehr übel mitgespielt», sagte Hamann am Sonntag beim TV-Sender Sky. Nach Ansicht des 47-Jährigen würden die betreffenden Spieler «an Selbstüberschätzung und ein Stück weit an Realitätsverlust» leiden.
23. Do. 04.03.21 FC Schalke 04: Brisantes Duell mit Christian Heidel

Brisant in dem Duell ist die Rückkehr von Christian Heidel (57) nach Gelsenkirchen.
Der frühere Manager gilt als Architekt des Schalker Untergangs.
160 Millionen Euro hat der frühere Autoverkäufer für die Mannschaft ausgegeben, die nun ungebremst in Richtung Abstieg zurast.
Die Liste seiner teuren Transferflops ist lang.

Darunter: 26,5 Millionen Euro für Breel Embolo, der dann für einen Bruchteil an Borussia Mönchengladbach verscherbelt wurde.
Da wären ja auch noch 19 Millionen für den später mehrfach suspendierten Bentaleb,
16 für Sebastian Rudy, der längst wieder für die TSG Hoffenheim spielt,
oder neun Millionen für das vermeintliche Supertalent Rabbi Matondo, das nun in der zweiten englischen Liga kickt.
24. 06.03.21 FC Schalke 04 - 1.FSV Mainz 05 0:0 (0:0) 16:61 10 18 --- TV 4.gif5.gif
25. 13.03.21 VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 5:0 (1:0) 16:66 10 18 --- TV 4.gif// 5.gif5.gif
25. Jetzt wird es Zeit die alten Geldsäcke rauszuwerfen.

Nur mit U23 Spielern kann man auch nicht schlechter spielen, dann könnten sie sich für die nächste 2.Liga-Saison einspielen.
25. Hamann zu S04: "Was diese Mannschaft abliefert ist eine Frechheit"

Dietmar Hamann beschwert sich nach dem Bundesligaspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04 über die Leistung der Schalker Mannschaft.
Für ihn ist das Auftreten charakterlos und beschmutzt den Verein.
26. 20.03.21 FC Schalke 04 - Borussia M'gladbach 0:3 (0:1) 16:69 10 18 --- TV 4.gif5.gif
27. 04.04.21 Bayer Leverkusen - FC Schalke 04 2:1 (1:0) 17:71 10 18 Huntelaar TV 4.gif4.gif
28. 10.04.21 FC Schalke 04 - FC Augsburg 1:0 (1:0) 18:71 13 18 Serdar TV 3.gif3.gif
29. 17.04.21 SC Freiburg - FC Schalke 04 4:0 (2:0) 18:75 13 18 --- TV 5.gif5.gif
29. Kommentare in der Presse:

Streichs Respektsfloskeln waren nicht nötig: Schalke liefert weiteren Peinlich-Auftritt ab.
Schalker Peinlich-Auftritt gegen Freiburg: Rückfall in gewohnte Muster
Anstatt den Weg für einen etwas versöhnlichen Saisonendspurt zu ebnen, mussten sich die Fans wieder einmal schämen.
Keine Torgefahr, kein Wille, keine Leidenschaft, Fehler über Fehler. Ganz deutlich formuliert: Schlichtweg schlecht und nicht der Bundesliga angemessen.
Gegen Freiburg zeigte Schalke jedoch wieder einen Peinlich-Auftritt. Von vorne bis hinten stimmte überhaupt nichts.
Schalke brachte erneut nicht einmal das absolute Minimum auf den Platz
Nicht einmal der Kampf, also das absolute Minimum, die Basis, war zusehen.
"Wir müssen uns bei den Fans für diese Vorstellung entschuldigen", kommentierte Grammozis
Fährmann wollte nichts beschönigen. "Wir waren chancenlos und nicht wettbewerbsfähig"


Eine These nach dem 29. Spieltag von Goal und SPOX ist:
Neben Keeper Ralf Fährmann und den vier eingesetzten Spielern aus der Knappenschmiede
darf von der Startelf kein anderer Spieler mehr Teil des Wiederaufbaus in der zweiten Liga sein.
30. 20.04.21 Arminia Bielefeld - FC Schalke 04 1:0 (0:0) 18:76 13 18 --- TV 4.gif5.gif
30. Schalke steigt nach 30 Jahren ab
30. Asamoah kritisiert Profis scharf
„Wir haben alle enttäuscht, da muss sich jeder in dieser Mannschaft hinterfragen“, forderte Asamoah. Er habe nach dem 0:4 in Freiburg, einem „Scheißspiel“,
eine Reaktion erwartet und könne sich vorstellen, „wie sich die Fans fühlen“. Dann brach die Wut aus dem Teammanager heraus:
„Wenn du Tabellenletzter bist und 13 Punkte hast, wenn da einer sagt, er hat alles gegeben ...,
dann weiß ich nicht, was ich mit dieser Person machen würde.“

Unsere sogenannten Fan`s scheinbar schon?
War das vielleicht eine Vorlage für unsere Fan-Chaoten?
Wer stellt sich von Vorstand gegen diese Chaoten?
32. 08.05.21 TSG 1899 Hoffenheim - FC Schalke 04 4:2 (0:2) 20:80 13 18 Uth, Mustafi TV 2.gif5.gif
31. 12.05.21 FC Schalke 04 - Hertha BSC Berlin 1:2 (1:1) 21:82 13 18 Harit TV 4.gif4.gif
33. Sa. 15.05.21 FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 4:3 (1:1) 25:85 16 18 Huntelaar, Idrizi, Flick, Hoppe TV 3.gif2.gif
34. Sa. 22.05.21 1.FC Köln - FC Schalke 04 1:0 (0:0) 25:86 16 18 --- TV 3.gif5.gif

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Bundesliga-Saison 2020/2021

Fieberkurve

Fieberkurve


Häufigkeit von Platzierungen
5 mal Platz 17
29 mal Platz 18

Tabelle Gesamt

Tabelle Hinrunde Gesamt

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Tabelle Heim

Tabelle Hinrunde Heim

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Tabelle Auswärts

Tabelle Hinrunde Auswärts

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Kreuztabelle

Kreuztabelle



Interne Torschützenliste - 2020/2021

 Torjäger 2020/2021   Bundesliga 
Einsätze
Matthew Hoppe 6 22
Mark Uth 3 20
Benito Raman 2 25
Amine Harit 2 28
Klaas-Jan Huntelaar 2 9
Gonçalo Paciência 1 15
Malick Thiaw 1 19
Nassim Boujellab 1 12
Omar Mascarell 1 24
Sead Kolasinac 1 17
Suat Serdar 1 25
Shkodran Mustafi 1 13
Blendi Idrizi 1 3
Florian Flick 1 4
Alessandro Schöpf - 19
Vedad Ibisevic - 4
Ozan Kabak - 14
Ahmed Kutucu - 6
Salif Sané - 14
Steven Skrzybski - 13
Bastian Oczipka - 27
Matija Nastasic - 15
Eigentore
St. Juste Mainz Bundesliga
 Tor Gesamt  2020/2021   Bundesliga 
-
Tore Gesamt 25 -

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Horror-Kader 2020/2021

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Die erfahrenen Spieler haben nur ganz selten ihr Potenzial abgerufen.
Sie haben fast über die ganze Saison komplett versagt!!!
Übersicht

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Trainer in der Saison 2020/2021

P Trainer Spieltag Sp. S U N Tore 3-Pkt.-R. Pkt./Sp. Siege %
1. David Wagner 1-2 2 0 0 2 1 : 11 0 0,000 00,00
2. Manuel Baum 3-12 10 0 4 6 7 : 24 4 0,400 00,00
3. Huub Stevens 13 1 0 0 1 0 : 1 0 0,000 00,00
4. Christian Gross 14-23 10 1 2 7 8 : 25 5 0,500 10,00
5. Dimitrios Grammozis 24-34 11 2 1 8 9 : 25 7 0,636 18,18

Die meisten Trainerwechsel bei einem Verein innerhalb einer Saison

P Mannschaft Anzahl Saison Trainer
1. Kickers Offenbach 5 1970/71 Alfred Schmidt, Kurt Schreiner, Rudi Gutendorf, Horst-Gregorio Canellas, Kuno Klötzer
1. MSV Duisburg 5 1977/78 Rolf Schafstall, Herbert Burdenski, Otto Knefler, Friedhelm Wenzlaff, Carl-Heinz Rühl
1. FC Schalke 04 5 2020/21 David Wagner, Manuel Baum, Huub Stevens, Christian Gross, Dimitrios Grammozis
4. Hertha BSC 5 2011/12 M.Babbel, M.Skibbe, Rene Tretschok und O.Rehhagel - Rainer Widmayer für ein Pokalspiel
5. 1899 Hoffenheim 4 2012/13 Markus Babbel, Frank Kramer, Marco Kurz, Markus Gisdol
5. Hamburger SV 4 2013/14 Thorsten Fink, Rodolfo Cardoso, Bert van Marwijk, Mirko Slomka
5. Hamburger SV 4 2014/15 Mirko Slomka, Joe Zinnbauer, Peter Knäbel, Bruno Labbadia

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Die längsten Sieglos-Serien in der Bundesliga

P Mannschaft Spiele ohne Sieg Saison Datum
1. Tasmania Berlin 31 1965/1966 21.08.1965 - 14.05.1966
2. FC Schalke 04 30 2019/2020 - 2020/2021 25.01.2020 - 02.01.20121
3. Blau-Weiß 90 Berlin 21 1986/1987 03.09.1986 - 21.04.1984
3. Dynamo Dresden 21 1994/1995 22.10.1994 - 12.05.1995
3. 1. FC Kaiserslautern 21 2011/2012 30.10.2011 - 14.04.2012
6. 1.FC Nürnberg 20 2018/2019 07.10.2018 - 17.03.2019
7. Alemannia Aachen 19 1969/1970 05.12.1969 - 30.04.1970
7. TSV 1860 Nünchen 19 1969/1970 // 1977/1978 11.04.1970 - 05.11.1977
7. Rot-Weiss Essen 19 1970/1971 // 1973/1974 27.02.1971 - 08.09.1973
7. 1.FC Saarbrücken 19 1977/1978 // 1984/1985 21.01.1978 - 07.09.1985
7. Herta BSC Berlin 19 1982/1983 // 1990/1991 02.04.1983 - 14.10.1990
7. Fortuna Düsseldorf 19 1991/1992 23.11.1991 - 09.05.1992

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Die schlechtesten Absteiger der Bundesliga-Historie

P Mannschaft Saison Punkte Tore
1. Tasmania Berlin 1965/1966 10 15:108
2. Wuppertaler SV 1974/1975 14 32:86
3. FC Schalke 04 2020/2021 16 25:86
4. Hertha BSC 1990/1991 17 37:84
5. SC Freiburg 2004/2005 18 30:75
6. 1. FC Nürnberg 2018/2019 19 26:68
7. 1. FC Nürnberg 1983/1984 20 38:85
8. VfB Leipzig 1993/1994 20 32:69
9. Dynamo Dresden 2019/2020 20 37:74
10. SC Paderborn 1983/1984 20 38:85
11. Tennis Borussia Berlin 1974/1975 21 38:89

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Die Schalker-Bundesliga-Historie in den Abstiegsjahren.

Saison Platz Sp. S U N Tore Pkt. S04-Torjäger in der 2.Liga
1980/1981 17 34 8 7 19 43 : 88 23:45 31 Elgert (11) 1 Jahr
1982/1983 16 34 8 6 20 48 : 68 22:46 30 Abel (9) 1 Jahr
1987/1988 18 34 8 7 19 48 : 84 23:45 31 Thon (14) 3 Jahre
2020/2021 18 34 3 7 24 25 : 86 16 Hoppe (6) ? Jahre

1980/1981

Erstmals seit 1926 spielt Schalke nicht mehr in der höchsten deutschen Spielklasse. Mannschaftsbetreuer und Club-Faktotum Charly Neumann weint auf dem Rasen des Kaiserslauterner Betzenbergs bittere Tränen.
Zuvor hatten finanzielle Probleme zum Verkauf wichtiger Spieler geführt.
Rolf Rüssmann folgte Rüdiger Abramczik ausgerechnet zu Borussia Dortmund, Wolfram Wuttke ging zu Borussia Mönchengladbach.

1982/1983

Nach dem direkten Wiederaufstieg misslang die Rückkehr in der Bundesliga, obwohl in Bernard Dietz ein gestandener Nationalspieler kam.
Doch es entwickelte sich ein Torhüter-Problem. Dis bisherige Nummer eins, Norbert Nigbur, verkrachte sich mit Manager Rudi Assauer und Trainer Siggi Held. Als Ersatz kam Walter Junghans von den Bayern, wurde aber von den Fans kritisch beäugt und patzte hin und wieder.
Der Kampf gegen den Abstieg zerrte auch an den Nerven der sportlichen Führung, auch Assauer und Held verkrachten sich schließlich.
Held musste vorzeitig gehen und wurde durch Jürgen Sundermann ersetzt.
Der rettete Schalke immerhin die Relegation, wo die Königsblauen aber an Bayer Uerdingen scheiterten.

1982/1983

Auf Schalke regiert das Chaos. Wegen der hohen Schulden müssen viele Spieler verkauft werden.
Der Plan, um Olaf Thon und Ex-Nationalkeeper Toni Schumacher eine erfolgreiche neue Mannschaft aufzubauen, misslingt. Unter Trainer Horst Franz wird Schalke abgeschlagen Letzter.
Clubidol Thon wechselt nach München und auch Schumacher hat keine Lust auf Liga zwei.
Sein Satz «Ich spiel' doch nicht in Meppen» geht in die deutsche Fußballgeschichte ein.
Auch der reaktivierte - 43 Jahre alte - Klaus Fichtel kann nichts mehr ausrichten.

2020/2021

Nach der Bundesliga-Rückkehr etablierte sich Schalke nach und nach in der nationalen und erweiterten europäischen Spitze.
Ein nochmaliger Abstieg galt als unrealistisch bis sich Schalke 2019 nach einer verkorksten Saison nur knapp rettete.
Unter dem neuen Trainer David Wagner schien dann alles wieder gut.
Nach starker Hinserie in der Saison 2019/2020 wähnte sich der einstige Champions-League-Dauergast im Januar 2020 wieder auf dem Weg zurück in Richtung Königsklasse, doch es folgte ein beispielloser Absturz: In den folgenden 15 Monaten gewinnen die Königsblauen genau zwei Bundesligaspiele. Wieder regiert das Chaos - sportlich und strukturell. Der nach Rassismus-Vorwürfen und einem Corona-Ausbruch in seiner Fleisch-Fabrik umstrittene Aufsichtsratschef und langjährige Club-Patron Clemens Tönnies tritt im Sommer 2020 zurück.
Wechselnde Sportvorstände wirtschaften den Kader herunter, der Club ist hoch verschuldet.
Insgesamt fünf Trainer in dieser Saison können Schalke nicht vor dem vierten Bundesliga-Abstieg bewahren.


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Wer Schalkes Absturz wie mitverursacht hat

Chronologie eines Absturzes

5. Juni 2020:
Finanzvorstand Peter Peters verlässt den Klub auf eigenen Wunsch, nach 26 Jahren im Job und trotz eines unbefristeten Vertrags - knapp zwei Monate, nachdem er den Fans mitteilen muss, dass der Verein infolge der Corona-Pandemie in existenzbedrohende Geldnot geraten ist, die auch sportlich zu schmerzhaften Einschnitten führt, etwa dem Verkauf von Weston McKennie an Juventus Turin. Peters habe um die Auflösung seines unbefristeten Arbeitsvertrags gebeten, teilt der Klub mit. Clemens Tönnies, damals noch Aufsichtsratschef, dankt Peters für "mutige und weitsichtige Entscheidungen".

30. Juni 2020:
Auch Tönnies ist auf Schalke Geschichte. Nach insgesamt 19 Jahren legt er sein Amt als Aufsichtsratschef nieder. Er wolle sich "voll und ganz auf mein Unternehmen zu konzentrieren, es erfolgreich durch die schwerste Krise seiner Geschichte zu führen", erklärt der Fleischfabrikant in seinem Rücktrittsschreiben. Tönnies, der im August 2019 mit rassistischen Bemerkungen während einer Rede in Paderborn für einen Skandal gesorgt hatte und sein Amt schon deswegen zwischenzeitlich hatte ruhen lassen, war wegen der Zustände in seiner Fleischfabrik in die Kritik geraten. Dort war es zu einem großen Corona-Ausbruch gekommen. Der Druck auf Tönnies, vor allem bei den Fans wegen des Rassismus-Ärgers, aber auch wegen seiner Rolle im sportlichen Bereich schwer umstritten, war dadurch auch klubintern angewachsen.

Debakel und Wagner-Aus
18. September 2020:
Zum Auftakt der Saison setzt es ein 0:8 bei Bayern München. Jegliche Chance auf sportliche Aufbruchstimmung ist nachhaltig dahin, die Entscheidung, mit dem schon angezählten Trainer David Wagner in die Saison zu gehen, fällt Sportvorstand Jochen Schneider auf die Füße.

27. September 2020:
Schalke kassiert beim 1:3 gegen Werder Bremen die nächste Niederlage, einen Tag später muss Wagner gehen. 18 Spiele nacheinander hat S04 zu diesem Zeitpunkt nicht gewonnen.

30. September 2020:
Manuel Baum tritt Wagners Nachfolge an. Der frühere Coach des FC Augsburg und der deutschen U20 wurde von Beginn an kritisch beäugt - und konnte die Skepsis nicht entkräften. Am meisten in Erinnerung bleibt wohl der Spruch, mit dem er um Geduld bei der Verbesserung der sportliche Situation bat: Schalke sei wie eine neue Ketchup-Flasche, und aktuell klopfe man noch.

24. November 2020:
Aus für einen weiteren Verantwortlichen der Misere: Kaderplaner Michael Reschke, der auf Schalke nach dem Fehlschlag als Stuttgart-Boss an seine bessere Zeiten als Transfer-Guru bei Leverkusen und Bayern anknüpfen hätte sollen, verlässt den Klub kaum mehr als ein Jahr nach seiner Verpflichtung durch Schneider. "Letztlich hatten wir eine unterschiedliche Auffassung über die sportliche Zukunft des Vereins", sagt dieser.

Am selben Tag wird auch die Auflösung des erst im Sommer unterschriebenen Vertrags mit Vedad Ibisevic verkündet. Der Stürmer war mit dem Trainerteam aneinander geraten.
Zwei Monate später fragt Schneider bei Ibisevic an, ob er sich ein Comeback vorstellen kann. Dessen Antwort: Nein.

10 Spiele ohne Sieg und Baum weg.
18. Dezember 2020:
Schalke klopft noch immer. Aber nicht mehr mit Baum. Mittlerweile ist der Klub bei 28 Spielen ohne Sieg angekommen und in höchster Gefahr, den Anschluss zu verlieren. "Ich bin Manuel Baum sehr dankbar. Er hat hier mit viel Akribie und Leidenschaft gearbeitet und alles versucht, um den Erfolg wieder zum FC Schalke 04 zu bringen", sagt Schneider. Es blieb nur leider beim Versuch.

27. Dezember 2020:
Stevens, das war klar, springt nur für zwei Spiele ein. In der Liga gibt es die nächste Niederlage - ein 0:1 gegen Bielefeld, dafür schafft S04 den Sprung ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Christian Gross tritt Stevens' Nachfolge an. Schneider setzt auf ihn wegen der guten Erfahrungen, die er 2009/10 mit ihm beim VfB Stuttgart gemacht hatte ("Ich kann genau einordnen, wie er arbeitet und wirkt") - dass der 66-jährige Gross seit Jahren nur noch fernab der großen Bühnen in Saudi-Arabien und Ägypten gearbeitet hatte, schreckt ihn nicht ab. Gross ist der vierte Trainer der Saison.

9. Januar 2021:
Immerhin das: Schalke gewinnt ein Bundesligaspiel und setzt der schlimmen Serie nach 30 Spielen ohne Sieg ein Ende. 4:0 gegen Hoffenheim, das bis dato unbekannte Sturmtalent Matthew Hoppe trifft dreimal. Schalke ist nun offiziell nicht ganz so schlecht wie Tasmania Berlin (31 Spiele ohne Sieg am Stück). Ein Moment der Hoffnung, an den Schneider durch einige überraschende Transfers anknüpfen will: Sead Kolasinac lässt sich ebenso zu einer Schalke-Rückkehr überreden wie der frühere Stürmerstar Klaas-Jan Huntelaar, der allerdings Verletzungsprobleme mitbringt. Zugleich verliert Schalke aber Ozan Kabak, einen weiteren Leistungsträger, der die Zukunft noch vor sich hat.

1. Februar 2021:
Stevens gibt bekannt, dass er Schalke im Sommer endgültig verlässt, sein Mandat im Aufsichtsrat niederlegt.

6. Februar 2021:
Weltmeister Shkodran Mustafi, nach Kolasinac und Huntelaar der dritte prominente Winterzugang, hat noch keine Minute mit dem Team trainiert. Trotzdem steht er gegen RB Leipzig direkt in der Startelf. Ein riskanter Schachzug von Gross, der nicht belohnt wird. Das Spiel geht mit 0:3 verloren. Der Schwung aus dem Hoffenheimspiel ist längst weg, es ist die vierte Niederlage aus den fünf Ligaspielen nach dem Sieg gegen die TSG.

Schneider verspielt seinen Kredit
9. Februar 2021:
Gross zückt eine weitere bislang noch nicht ausgespielte Karte: Nabil Bentaleb darf zurück ins Profiteam. Der Mittelfeldspieler wurde seit Beginn seiner Zeit auf Schalke 2017 insgesamt fünfmal suspendiert und aussortiert - von vier verschiedenen Trainern. Diverse Führungsspieler setzen sich für die Rückkehr ein, andere Teamkollegen halten es für eine weniger gute Idee.

16. Februar 2021:
Seit längerem galt es ausgemacht, nun wird es trotz zwischenzeitlicher Dementi offiziell: Jochen Schneiders Vertrag wird zum 30. Juni 2021 aufgelöst - ein Jahr vor Ende seiner ursprünglichen Laufzeit. Der Sportvorstand, der in der Branche wegen seiner Arbeit hinter den Kulissen Stuttgart und RB Leipzig einen guten Ruf genoss, war im März 2019 als Hoffnungsträger verpflichtet worden, der nach dem Scheitern von Vorgänger Christian Heidel wieder bessere Zeiten einläuten sollte. Stattdessen griff Schneider bei Schalke vor allem bei seinen Trainerentscheidungen immer wieder daneben und verspielte damit seinen Kredit .

20. Februar 2021:
Das Revierderby wird einmal mehr zur einseitigen Angelegenheit: Borussia Dortmund gewinnt 4:0, Doppelpacker Erling Haaland wundert sich, dass er in der Bundesliga so viele Freiräume im Strafraum hat.

Das nächste Beben (Führungsspieler fordern Trainer-Entlassung.)
27./28. Februar 2021:
Kurz vor dem Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart bitten Führungsspieler bei Schneider um die Entlassung von Trainer Gross. Taktik und Trainingsgestaltung seien nicht zeitgemäß, hieß es - sein häufiges Verwechseln von Spielernamen (Kaan Erdogan statt Can Bozdogan und Massimo Schüpp statt Alessandro Schöpf) trug zum schlechten Eindruck bei. Schneider wiegelt ab, der Verein dementiert - S04 verliert 1:5 in Stuttgart. Und nur einen Tag später geht es plötzlich ganz schnell: Gross und Schneider müssen gehen, auch Co-Trainer Rainer Widmayer und Athletik-Coach Werner Leuthard - sowie auch Lizenzspieler Sascha Riether. Der einstige Wolfsburger Meisterspieler agierte in einer von Schneider geschaffenen Rolle als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Klubführung. Auch keine dankbare Rolle in diesem Jahr, in dem es an allen Enden ausfaserte.

3. März 2021:
Mit Dimitrios Grammozis stellt Schalke den fünften Trainer der Saison vor. "Schalke ist nicht der Tiki-Taka-Klub", sagt Grammozis bei seiner Vorstellung. Da kann man ihm nur zustimmen. Die Zusammenarbeit soll bis 2022 gehen. Bei einem Abstieg sollt der Coach also auch die Mission Wiederaufstieg leiten.

5. März 2021:
Zum Debüt von Grammozis empfängt Königsblau den FSV Mainz 05 zum Abstiegsgipfel. Ein 0:0 macht wenig Hoffnung auf Besserung, doch zwei Zahlen machen Schalke dann doch Hoffnung: die Null und die Acht. Ein Spiel ohne Gegentor gab es immerhin nicht oft und acht Punkte auf Rang 16 sind noch aufzuholen.

20. März 2021:
Der FC Schalke verliert nach einem blamablen 0:5 in Wolfsburg auch gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:3. Die Bilanz von Grammozis: Drei Spiele, ein Punkt, 0:8 Tore. Noch schlimmer: Kurz vor der Partie gegen die Fohlen sagt Ralf Rangnick Schalke ab. Mit seiner Absage erwischt Rangnick die Verantwortlichen auf Schalke komplett auf dem falschen Fuß, das wird rund um die Partie deutlich.

Wirrwarr um Rangnick
31. März 2021:
Nach dem Wirrwarr um Rangnick hat Schalke nun doch einen neuen Sportvorstand gefunden. Peter Knäbelsoll die Königsblauen durch die wohl schwerste Phase der Vereinsgeschichte führen. S04 wählt also eine interne Lösung, Knäbel ist seit April 2018 als Technischer Direktor Nachwuchs und Entwicklung auf Schalke tätig.

3. April 2021:
In der Partie bei Bayer Leverkusen gibt Huntelaar sein Startelf-Comeback. Der Hunter trifft auch prompt, kann das 1:2 allerdings nicht verhindern. Huntelaar ist nun der älteste Torschütze in der königsblauen Bundesligageschichte. Mit dem Ergebnis steht der Abstieg praktisch fest, der Rückstand auf den Relegationsplatz ist mit 13 Punkten praktisch aussichtslos.

11. April 2021:
Der FC Schalke 04 gewinnt ein Fußballspiel. Das 1:0 gegen den FC Augsburg ist der erste wirkliche Erfolg unter Grammozis. Der Hoffnung auf den Klassenerhalt ist auf Schalke zwar längst erloschen, doch hoffen die Königsblauen auf ein gutes Zeichen.

17. April 2021:
Beim 0:4 in Freiburg muss S04 die nächste heftige Abreibung hinnehmen. Die Königsblauen sind nun nur noch wenige Tage vom rechnerischen Abstieg entfernt. Knäbel gibt unterdessen Einblicke in seinen Plan mit dem Klub. Der 54-Jährige erwartet Schalke in drei Jahren "in der Bundesliga, mit finanzieller Stabilität".

20. April 2021:
Geht heute das Kapitel Bundesliga auf Schalke nach 30 Jahren wieder einmal zu Ende? Bei einer Niederlage bei Arminia Bielefeld stünde der Abstieg auch rechnerisch fest. Punkten die Königsblauen, kann es sie am Mittwoch noch auf dem Sofa erwischen.


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Schalkes interner Machtkampf

Schalke: Machtkampf um Rangnick und Fan-Proteste

Die Diskussion um Ralf Rangnick als möglicher neuer Sportvorstand beim FC Schalke nimmt Fahrt auf: Fans haben eine Online-Petition gestartet, im Aufsichtsrat sorgt die Personalie Rangnick für Streit.

Bei den Fans des FC Schalke 04 gibt es offenbar einen klaren Favoriten für die Rolle des möglichen Retters des abgeschlagenen Bundesliga-Schlusslichts: Am Freitagabend (11.03.2021) hatten Schalke-Fans im Internet eine Petition zur Verpflichtung von Ralf Rangnick als neuem Sportvorstand gestartet - und bekamen schnell Zulauf: Bis zum Sonntagmittag gab es mehr als 35.000 Unterstützer.

Rangnick-Unterstützer aus der Wirtschaft

Nach Medienberichten möchte eine Gruppe einflussreicher Schalke-Unterstützer aus Wirtschaft und Politik den 62-jährigen Rangnick nach dieser Saison als Sportchef zu dem Verein zurückholen, für den er bereits von 2004 bis 2005 sowie im Jahr 2011 als Trainer arbeitete.

Zuletzt war Rangnick acht Jahre lang für RB Leipzig tätig und führte die Leipziger, unterstützt mit dem Millionen-Engagement von Hauptsponsor Red Bull, bis in die Champions League.

Medienberichte: Schalke-Aufsichtsrat gespalten

Der Aufsichtsrat des Vereins ist sich nach übereinstimmenden Medienberichten allerdings uneinig. Laut den Berichten hätte der Aufsichtsrats-Chef Jens Buchta lieber Markus Krösche engagiert, der 2019 Rangnick als Sportdirektor bei RB Leipzig ablöste. Doch das hat sich mittlerweile offenbar erledigt. "Ich stehe nicht zur Verfügung", sagte Krösche der "Bild".

Nach dem nächsten sportlichen Offenbarungseid beim 0:5 in Wolfsburg gab es an der Geschäftsstelle weitere Protest-Banner von Fans, die auch den Aufsichtsrat Jens Buchta in die Kritik nahmen. "AhnungslosenRat austauschen" lautete eine der Forderungen der Fans, die sich außerdem für einen Neuanfang "pro Rangnick" stark machten.

Abstieg immer wahrscheinlicher

Nach der Niederlage gegen Wolfsburg wird der Abstieg für Schalke 04 immer wahrscheinlicher. Der Verein mit der schlechtesten Offensive (16 Tore) und der schlechtesten Defensive (66 Gegentore) der Liga steht mit zehn Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Weil Mainz 05 sein Spiel am Wochenende gewonnen hat, sind es nun elf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Auch der fünfte Trainerwechsel in dieser Saison hat also keinen spürbaren kurzfristigen Effekt gehabt. Ob Trainer Dimitrios Grammozis beim Tabellenletzten nur eine Übergangs- oder eine Zukunftslösung ist, steht vor dem Hintergrund einer möglichen Rangnick-Rückkehr in Frage.
Stand: 14.03.2021

Die Personalie Ralf Rangnick spaltet den FC Schalke 04.

Eine Initiative wünscht sich grundlegende Veränderungen im Verein - und Rangnick als Sportvorstand. Der Aufsichtsrat ist nicht begeistert. Es ist nicht der einzige Streitpunkt.

Die Meldungen über den FC Schalke 04 überschlagen sich in diesen Tagen. Da ist natürlich die sportliche Talfahrt der Profimannschaft, darüber hat man viel lesen können. Doch auch abseits des Spielfelds sind es gerade ungemütliche Zeiten für Schalke: Es hat sich ein Sturm zusammengebraut - und mitten im Wind steht der Aufsrichtsrat, das oberste Gremium des Klubs. Es geht um die Zukunft des Verein, um Macht - und um Ralf Rangnick.

Eine Initiative aus ehemaligen Mitarbeitern, Ex-Spielern und Sponsoren ist am vergangenen Freitagnachmittag (12.03.2021) angetreten, um Rangnick als Sportvorstand zu installieren. Während einer Aufsichtsratssitzung wurde dem Gremium diese Option von Aufsichtsratsmitglied Stefan Gesenhues, der Teil dieses Bündnisses ist, vorgestellt.

Der Fußballlehrer und -Manager Rangnick soll nach Willen der Initiative den Absturz des Ruhrgebietsklubs bremsen, grundlegende Veränderungen herbeiführen und den Klub wieder erfolgreich machen.

Amtierender Aufsichtsrat präferierte Krösche

Der aktuelle Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Jens Buchta war vom Vorpreschen Gesenhues' allerdings überrumpelt, er erkannte darin wohl auch eine Kompetenzüberschreitung des Aufsichtsratsmitglieds. Von einem Putschversuch war später die Rede und von Verrat. Das Vorgehen der Initiative nannte Buchta in einem Interview "vereinsschädigend".

Sicher auch, weil Buchta offenbar bereits vielversprechende Gespräche mit Leipzigs Sportchef Markus Krösche geführt hatte. Krösche hat Schalke mittlerweile abgesagt. In einer internen Abstimmung soll sich Schalkes Aufsichtsrat zunächst gegen ein Engagement Rangnicks ausgesprochen haben.

Maximal acht Aufsichtsratsposten neu zu vergeben

Der Machtkampf vor den Neuwahlen des Aufsichtsgremiums bei der Mitgliederversammlung im Sommer spitzt sich also zu. Wieso die Initiative sich bislang nicht öffentlich gezeigt hat, ist noch unklar. Details, wie genau die Umsetzung ihrer Pläne funktionieren soll, sind ebenfalls noch nicht bekannt.

Im Blick hat die Initiative die Mitgliederversammlung am 13. Juni, die für den Verein zukunftsweisend sein dürfte. Schließlich werden dann fünf der elf Aufsichtsratsposten neu gewählt. Dazu können drei weitere Aufsichtsräte in der Folge kooptiert, also von den Mitgliedern des obersten Schalker Gremiums selbst bestimmt werden. Rund dreißig Bewerbungen für die fünf zur Wahl stehenden Posten soll es vermutlich geben, der Wahlausschuss darf letztlich zehn Bewerber zulassen.

Noch keine Gespräche mit Rangnick

Derzeit zählen dazu ein Vertreter von Hauptsponsor Gazprom, einer der Stadtwerke Gelsenkirchen sowie ein Kommunikationsberater. Hinzu kommt ein Entsandter des Schalker Fan-Club-Verbandes. "Eine einmalige Chance, grundlegende Veränderungen herbeizuführen", sagt ein Mitglied der Initiative, deren Führung dieser Redaktion bekannt ist, sportschau.de.
Stand: 15.03.2021

Schalke-Initiative gibt sich zu erkennen

Die bislang mysteriöse Schalke-Initiative gibt sich zu erkennen und versucht, mit dem Klub einen Konsens zu finden. Allen voran geht es um die Verpflichtung von Ralf Rangnick - und ein bisschen Macht im Aufsichtsrat.

Das Mysterium ist enthüllt. Die Initiative, "FC Schalke 04 - Tradition und Zukunft", die dem schwer angeschlagenen Ruhrgebietsklub aus seiner Not helfen will, besteht bislang aus 16 Menschen, denen Finanzexperte Frank Haberzettel und Uli Praetzel, SPD-Politiker und Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft Lippeverband, am Mittwoch (17.03.2021) ein Gesicht gegeben haben.

Ingo Anderbrügge ist auch dabei

Bis zum Mittwochmittag erschien diese Gruppe wie eine Untergrundorganisation, von der niemand so recht wusste, welche Absichten sie verfolgt, und was sie mit dem Klub anstellen will. Ex-Spieler wie Ingo Anderbrügge, langjährige Vereinsmitarbeiter wie Bodo Menze oder Sponsoren wie Harfid Hadrovic haben sich zusammengetan, "um diesem Klub zu helfen", wie Anderbrügge betont.

"Wir wollen einfach nicht zusehen, wie der Verein vor die Hunde geht“, sagt Haberzettel. Es ist eine große Portion Idealismus im Spiel, aber natürlich geht es auch um Macht. Drei Personen der Initiative wollen in den Aufsichtsrat. Die Namen bleiben aber noch geheim, "weil es ein ungeschriebenes Gesetz des Vereins ist, dass man vor der Wahl keinen Wahlkampf betreiben darf. Daran halten wir uns", so Haberzettel. Die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen von fünf Aufsichtsräten ist für den 13. Juni terminiert.

Installation von Ralf Rangnick ist vorrangig

Der aktuell vorrangigste Wunsch der Initiative ist die Installation von Ralf Rangnick als Sportvorstand. Damit war sie am vergangenen Freitag in die Öffentlichkeit getreten, wohl auch, weil sie fürchtete, dass der amtierende Aufsichtsrat sich für einen anderen Kandidaten entscheiden könnte.

Den Kontakt hatten Mitglieder der Initiative hergestellt und auch schon Gespräche über die Rahmenbedingungen geführt. Mittlerweile ist rund um Schalke eine Art Bewegung um die Personalie Rangnick entstanden. Mehr als 50.000 Menschen haben sich einer Petition angeschlossen, die sich für die Verpflichtung des Fußballlehrers ausspricht.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Jens Buchta hatte der Initiative nach einem Treffen im Januar keine Beachtung mehr geschenkt, war nach deren öffentlichem Vorstoß sogar entsetzt über die Vorgehensweise und sprach von vereinsschädigendem Verhalten. Mittlerweile scheint der Druck so groß geworden zu sein, dass nun ein Treffen in einer Düsseldorfer Anwaltskanzlei stattfindet. Zuvor hatte Buchta auch schon Kontakt zu Rangnick aufgenommen.

Gespräch mit Rangnick im Laufe der Woche

Allerdings drängt auch die Zeit. Während sich die meisten Klubs mitten in den Planungen für die neue Saison befinden, suchen die Schalker noch denjenigen, der dieses wichtige Thema angehen soll. "Wir haben den Eindruck gewonnen, dass Ralf Rangnick große Lust darauf hat. Es ist für ihn nicht nur ein Job", sagte Praetzl. Rangnick selbst äußert sich derzeit nicht. Bis zum Wochenende soll es zu einem Gespräch zwischen Rangnick und den Schalkern kommen.

Die Initiative will Rangnick garantieren, dass Schalke in der kommenden Saison über einen gehobenen Etat in der 2. Bundesliga verfügen wird - circa zwischen 25 und 30 Millionen Euro. Ohne die aktuellen Zahlen des mit rund 240 Millionen Euro verschuldeten Klubs zu kennen, wollen die Sponsoren der Initiative diesen Betrag ermöglichen. Mehr als Botschaften konnte die Initiative allerdings nicht aussenden - sie muss noch darauf setzen, dass der Klub sich auf die Vorschläge einlässt. Sollte dies nicht so sein, dann "werden wir aber auch nicht weinen", sagte Praetzel - und einfach mit anderen Themen weitermachen.

Tönnies gehört nicht zur Gruppe

In Schalkes Anhängerschaft wurde in diesen Tagen aber auch einige misstrauische Töne laut. Nicht wenige vermuten hinter der Initiative den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies, den ein großer Teil der Fans ablehnt. Tönnies hatte im vergangenen Sommer seinen Rücktritt nach mehr als zwei Jahrzehnten in führender Position auf Schalke erklärt. Sein Netzwerk rund um und in den Verein ist aber nach wie vor sehr groß. "Er ist nicht Teil unserer Gruppe. Deutlicher kann man es nicht sagen", betonte Praetzl.

Tönnies hatte vor wenigen Monaten dem Verein Finanzhilfe angeboten, Schalke aber lehnte ab. Schon damals fürchteten Fans eine Rückkehr des milliardenschweren Fleisch-Industriellen. Viele der Mitglieder der neuen Initiative kennen Tönnies lange, allerdings ist das auf Schalke nichts Ungewöhnliches. Auf Nachfrage der Sportschau erklärte auch Tönnies, er gehöre der Initiative nicht an und agiere auch nicht im Hintergrund. Er strebe generell keine Rückkehr zum FC Schalke an.
Stand: 17.03.2021

Rangnick sagt Schalke ab: "Zahlreiche Unwägbarkeiten"

Der frühere Trainer Ralf Rangnick kehrt nicht als Sportvorstand zum Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 zurück. Diese Entscheidung gab der 62-Jährige, am Samstag über seinen Medienberater bekannt.

Rangnick wird wie folgt in einer Mitteilung seines Managements zitiert: "Schalke 04 ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die überwältigend positiven Reaktionen der königsblauen Gemeinde auf meine mögliche Rückkehr haben mich zutiefst beeindruckt und in meinen Gefühlen für diesen ganz besonderen Verein bestätigt."

Zur Begründung sagt der 62-Jährige: "Ich hätte mich gerne eingebracht, um Schalke auf dem schwierigen Weg zurück zu alter Stärke zu helfen. Leider sehe ich mich aufgrund der zahlreichen Unwägbarkeiten innerhalb des Vereins derzeit nicht in der Lage, die sportliche Verantwortung bei S04 zu übernehmen."

Er wünsche allen Mitgliedern und Anhängern des Vereins, dass es ihnen gelinge, sämtliche Kräfte zu bündeln, um Schalke 04 auf und außerhalb des Platzes wieder zu einer Einheit zu machen und nach oben zu führen.

Schalker Aufsichtsratschef will noch einmal "alles ausloten"

Der Schalker Aufsichtsratschef Jens Buchta zeigte sich überrascht über die Absage: "Das erste Gespräch mit seinem Management am vergangenen Donnerstag war sehr konstruktiv und inhaltlich wertvoll. Der Aufsichtsrat war entschlossen, in einer für die kommende Woche vereinbarten zweiten Runde eine Einigung mit Ralf Rangnick zu erreichen."

Es sei bedauerlich, dass es dazu nicht kommen werde. Der Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten habe zugleich "angesichts der Ereignisse der letzten zehn Tage ein gewisses Verständnis" für die Entscheidung des früheren Schalke-Trainers. Buchta kündigte an, Anfang der Woche noch einmal mit dessen Berater Marc Kosicke sprechen zu wollen. "Ich werde da sicherlich noch einmal alles ausloten", sagte Buchta am Samstagabend vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.

Großes Vertrauen im Umfeld

Rangnick, der von 2004 bis 2005 und für sechs Monate im Jahr 2011 Trainer des Revierclubs gewesen war, sollte nach dem Willen einflussreicher Personen aus Wirtschaft und Politik aus dem Umfeld des Clubs neuer Sportvorstand werden. Unterstützt wurde dies von Fans, bei denen Rangnick großes Vertrauen genießt.

Am Donnerstag hatte das Tabellenschlusslicht bekannt gegeben, dass ein "konstruktives Gespräch über ein mögliches Engagement" mit Rangnick stattgefunden habe. Der Ex-S04-Coach war der Wunschkandidat der Schalker, die schon für die 2. Bundesliga planen, gewesen.

Wie es weitergeht, ist wieder völlig offen

Wie es auf Schalke auch nach einem möglichen Abstieg im Sommer weitergeht, ist damit wieder völlig offen. Die angestrebte Verpflichtung von Rangnick hatte zuvor auch für große Aufregung und Diskussionen in den Clubgremien gesorgt. Der Verein steht als Tabellenletzter vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Klub war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Stand: 20.03.2021

Nur noch peinlich, wie in Kindergarten.
Peter Knäbel ist neuer Sportvorstand

Leicht gemacht haben sie sich beim FC Schalke die Besetzung der Stelle des Sportvorstands nicht. Im Gegenteil: Der Weg bis zur Lösung des Problems war schmerzhaft und klubtypisch maximal vereinsschädigend. Das hätte man natürlich denkbar einfacher haben können, der neue Mann ist schon lange da.

Peter Knäbel statt Ralf Rangnick. Die pannenreiche Suche des FC Schalke 04 nach einem neuen Sportvorstand ist zu Ende. Nach der bitteren Absage von Wunschlösung Rangnick setzt das abgeschlagene Tabellenschlusslicht der Fußball-Bundesliga nicht unerwartet auf eine interne Lösung und befördert Peter Knäbel zum Vorstand Sport und Kommunikation. Das teilte der Revierclub am Mittwoch offiziell mit. Der 54-Jährige war seit 2018 als Technischer Direktor für den Juniorenbereich auf Schalke tätig und übernahm nach der Trennung von Jochen Schneider am 28. Februar interimistisch dessen Aufgaben.

Externe Kandidaten wie der ehemalige Mainzer Sportchef Rouven Schröder, Ralf Rangnick und der Leipziger Markus Krösche hatten Schalke zuletzt abgesagt.
Stand: 30.03.2021

Alexander Jobst verlässt den FC Schalke 04

Alexander Jobst, Vorstand Marketing, Vertrieb und Organisation, wird sein Amt am 30. Juni dieses Jahres niederlegen. Der Aufsichtsrat des FC Schalke 04 kam einer entsprechenden Bitte des 47-Jährigen mit Bedauern, aber auch Verständnis nach.

Als Grund für seine Entscheidung nannte Jobst die anonymen Anfeindungen bis hin zu Bedrohungen, denen er und auch seine Familie seit einiger Zeit ausgesetzt sind. Bei allem Verständnis für Ärger, Frust und dabei auch emotional heftige Äußerungen ist für ihn damit eine rote Linie überschritten worden.

Mit seinem Rücktritt will er auch ein Zeichen setzen, einen Appell an die Schalker Fans richten, "dass sich die Schalker Gemeinde wieder besinnt", so Jobst. Der 47-Jährige würde sich wünschen, "dass jeder einmal ein paar Sekunden innehält, bevor er etwas postet, und sich fragt: Was mache ich hier eigentlich?"

Natürlich sei Schalke ein besonderer und emotionaler Klub, so Jobst: "Aber am Ende ist es doch trotzdem nur Fußball. Es darf doch nicht normal werden, wenn dem Vorstand eines Fußballvereins Personenschutz angeboten wird."

Obwohl Schalke kurz vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga steht, ist Jobst zufrieden mit seiner Arbeit:
"Bei aller Bescheidenheit: Wir haben in den vergangenen zehn Jahren eine Erfolgsgeschichte in der Vermarktung geschrieben, die jährlichen Erlöse auf zwischenzeitlich über 90 Millionen Euro gesteigert. Ich hinterlasse ein Fundament, das Schalke die Möglichkeit gibt, wieder insgesamt erfolgreicher zu werden."

Alexander Jobst: „Ich bin der Nächste, den Schalke geschafft hat“
Mit Blick auf den berühmten Spruch des früheren Managers Rudi Assauer (†74), „Entweder ich schaffe Schalke oder Schalke schafft mich“, sagte Jobst: „Nun kann ich sagen: Ich bin der Nächste, den Schalke geschafft hat.
Aber ich gehe trotzdem mit der Gewissheit, dass ich Schalke im Herzen behalten werde.“ Jobst arbeitet seit 2011 im Schalker Vorstand und ist für Marketing, Vertrieb und Organisation zuständig. (dpa, bl).
Stand: 08.04.2021

Das Chaos geht weiter.
Aufsichtsratsboss Jens Buchta verlässt den Bundesliga-Absteiger

Dr. Jens Buchta verlässt den FC Schalke 04. Der Aufsichtsratsvorsitzende will seinen Rückzug aus dem Gremium nach Klub-Angaben nach der Mitgliederversammlung am kommenden Sonntag vollziehen. Sein Vertrag beim Bundesliga-Absteiger wäre ursprünglich erst im Juni 2022 ausgelaufen.

In der Führungsetage des FC Schalke 04 kehrt keine Ruhe ein. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jens Buchta wird den kriselnden Revierklub verlassen. Das gab der Bundesliga-Absteiger am Donnerstagnachmittag bekannt. Der 58-Jährige wird seinen Rückzug aus dem Gremium nach Klub-Angaben im Anschluss an die für den kommenden Sonntag angesetzte Mitgliederversammlung vollziehen. Buchtas Vertrag auf Schalke war eigentlich noch bis zum 30. Juni 2022 gültig.

Der scheidende Aufsichtsratsboss kommentierte seinen Abgang und blickte auf die Zeit im Verein zurück: "Ich durfte dem S04 viele Jahre im Aufsichtsrat in verschiedenen Funktionen dienen. Das habe ich sehr gerne gemacht und ich möchte diese Zeit nicht missen", wird Buchta auf der Klubseite zitiert, sprach aber auch von großen Herausforderung, die gerade mit der Chaos-Saison 2020/21 einhergingen. "Aber sie war auch gerade in den letzten zwölf Monaten sehr intensiv und fordernd. Ich bin der Ansicht, dass jetzt Andere Verantwortung übernehmen und die Weiterentwicklung des Vereins vorantreiben sollten.

"Natürlich habe ich in dieser langen Zeit auch Fehler gemacht. Aber ich habe immer, bei jeder Entscheidung, das Wohl des Vereins im Auge gehabt", resümiert der 58-Jährige sein Wirken beim neuen Zweitligisten. "Ich bin auch davon überzeugt, dass die strukturellen und personellen Entscheidungen, die wir in den letzten Wochen und Monaten getroffen haben, wie die Verteilung der sportlichen Verantwortung auf mehrere Schultern, dem Verein sehr helfen werden. Auch in Zukunft werde ich Schalker durch und durch bleiben."
Bla, Bla, Bla.

Stand: 10.06.2021

Und das Chaos geht immer weiter.
Am Sonntag hatte Schalke nach der Horror-Saison 2020/21 erneut für Negativ-Schlagzeilen gesorgt.

Die Jahreshauptversammlung, die online stattfinden sollte, musste aufgrund von technischen Problemen abgebrochen werden.

Technische Probleme machten die Wahlen der offenen Positionen im Aufsichtsrat unmöglich.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde ein "Lasttest" durchgeführt, bei dem aber nicht alle Teilnehmer der Versammlung ihre Stimme abgeben können. Nach mehreren Versuchen, die technischen Probleme in den Griff zu bekommen, entschloss man sich für den Abbruch.
Stand: 13.06.2021

Beim Trainingsauftakt von Bundesliga-Absteiger Schalke 04 fehlte überraschend Leih-Rückkehrer Sebastian Rudy.

Am Montag startete der Absteiger in die Saisonvorbereitung für die anstehende Spielzeit in der 2. Bundesliga. Zum Auftakt stand bei den Königsblauen ein Corona-Test auf der Tagesordnung.

Überraschend fehlte dabei Sebastian Rudy. Der 31-Jährige blieb dem Test unentschuldigt fern. Der neue Sportdirektor Rouven Schröder zeigte sich enttäuscht. "Wir haben Sebastian wie alle anderen Spieler und Mitarbeiter auch für heute zum Corona-Test geladen. Er ist nicht gekommen, was uns mit Blick auf eine mögliche Zukunft bei Schalke 04 nachdenklich stimmt", sagte er in einer Mitteilung des Vereins.

Der 29-malige Nationalspieler Rudy (31) war 2018 für 16 Millionen Euro von Bayern München zu Schalke gewechselt und gehört dort zu den Großverdienern. Zweimal wurde er an Hoffenheim ausgeliehen, sein Vertrag bei S04 läuft noch bis 2022.
"Was für ein Musterprofi"
Der Mittelfeldspieler war nicht der einzige Spieler, der dem Schalke-Auftakt fern blieb. Insgesamt sechs weitere Akteure fehlten, unter anderem Mark Uth. Im Gegensatz zu Rudy hatten alle anderen Profis allerdings die Erlaubnis. Uth ist freigestellt, um seine sportliche Zukunft zu klären. Er wird mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht.
Der verhandelt gerade das Handgeld für sich und sein Berater aus.
(siehe unten "So schaufelte sich Schalke sein Millionengrab")
Stand: 14.06.2021


Was hat dich bloß so ruiniert?

SCHALKE UNSER wagt den Versuch einer Rekonstruktion der Ereignisse.
Der nächste Trümmerhaufen "Vorstand des Schalker Fan-Club Verbands (SFCV)"

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Schalke 04: Die Gehaltsliste für die kommende Saison 2022 *

*laut Bild

Spieler Gehalt Vertrag bis: Manager, der ihn verpflichetete
Sebastian Rudy (31) 6 Mio. Euro 2022 Heidel
Mark Uth (29) 4 Mio. Euro 2022 Heidel
Matija Nastasic (27) 3,5 Mio. Euro 2022 Heldt/Heidel
Salif Sané (30) 3,5 Mio. Euro 2022 Heidel
Amine Harit (23) 3,5 Mio. Euro 2024 Heidel/Schneider
Omar Mascarell (28) 3,15 Mio. Euro 2022 Heidel
Ralf Fährmann (32) 2,5 Mio. Euro 2023 Heidel/Schneider
Suat Serdar (23) 2,5 Mio Euro 2022 Heidel
Bastian Oczipka (32) 2 Mio. Euro 2023 Heidel/Schneider
Benjamin Stambouli (30) 2 Mio. Euro 2023 Heidel/Schneider
Benito Raman (26) 1,2 Mio. Euro 2024 Schneider
Steven Skrzybski (28) 1 Mio. Euro 2021 Heidel
Malick Thiaw (19) 0,8 Mio. Euro 2024 Schneider
Can Bozdogan (19) 0,6 Mio. Euro 2024 Schneider
Timo Becker (24) 0,6 Mio. Euro 2021 Schneider
24.Spieltag: S04 - Mainz 05.

Brisant in dem Duell ist die Rückkehr von Christian Heidel (57) nach Gelsenkirchen.

Der frühere Manager gilt als Architekt des Schalker Untergangs.


160 Millionen Euro hat der frühere Autoverkäufer für die Mannschaft ausgegeben, die nun ungebremst in Richtung Abstieg zurast.

Die Liste seiner teuren Transferflops ist lang.
Darunter: 26,5 Millionen Euro für Breel Embolo, der dann für einen Bruchteil an Borussia Mönchengladbach verscherbelt wurde.
Da wären ja auch noch 19 Millionen für den später mehrfach suspendierten Bentaleb,
16 für Sebastian Rudy, der längst wieder für die TSG Hoffenheim spielt,
oder neun Millionen für das vermeintliche Supertalent Rabbi Matondo, das nun in der zweiten englischen Liga kickt.

Christian Heidels: Negative Bilanz

Christian Heidels Transferbilanz bei Schalke 04 fällt negativ aus. Insgesamt wurden laut tansfermarkt.de rund 40 Millionen Euro mehr ausgegeben als eingenommen - und dabei nur wenige Werte geschaffen.

Zwei große Verkäufe fallen in seine Amtszeit von Juli 2016 bis Februar 2019: Leroy Sané für 50 Millionen Euro zu Manchester City und Thilo Kehrer für 37 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain - beides freilich Spielerwerte, die schon vor Heidels Amtsantritt in der Knappenschmiede geschaffen wurden.

Heidels beste Transfers waren Suat Serdar (11 Millionen Euro), Daniel Caligiuri (2,5), Guido Burgstaller (1,5) und Mark Uth (angeblich: ablösefrei siehe unten).

Insgesamt Durchschnitt lieferten Omar Mascarell (10), Amine Harit (9), Benjamin Stambouli (8), Salif Sané (7) und Bastian Oczipka (4,5) ab.

Zu Flops wurden: Breel Embolo (26), Nabil Bentaleb (19), Sebastian Rudy (16), Yevgen Konoplyanka (12), Rabbi Matondo (9), Hamza Mendyl (6) und Coke (4). Alle erlitten erheblichen Wertverlust. jcm

Schalker Abstieg mangels Fachkompetenz

Versagen der Führungskräfte.

Einer der Väter dieses sich in den vergangenen rund vier Jahren immer tiefer festgesetzten Misserfolgs ist Clemens Tönnies. Ein erfolgreicher Unternehmer, der den Klub 19 Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender führte wie sein Eigentum. Der viel Gutes wollte, am Ende mit seinen wichtigen Personalentscheidungen vollständig daneben lag.

Heidel macht den Anfang, Schneider führt fort
Etwa mit Sportvorstand Christian Heidel, den er als den "neuen starken Mann auf Schalke" vorstellte und diesem irrtümlicherweise freie Hand ließ. Einem Manager aus Mainz, der bislang vor allem Abstiegskampf kannte. Der von Tönnies überschätzt wurde, der sich aber auch selbst mit seiner neuen Aufgabe maßlos überschätzte. Und der über 156 Millionen Euro in die Schalker Mannschaft investierte. Und der, als er nach rund zweieinhalb Jahren freiwillig hinschmiss, ein sündhaft teures, völlig inhomogenes und perspektivloses Team hinterließ, das auf Tabellenplatz 14 bereits in Richtung Absturz tendierte.

Oder mit Jochen Schneider, den Tönnies aus Leipzig loseiste. Dem ein guter Ruf vorauseilte. Der zuvor aber stets in der zweiten Reihe agierte und noch nie unter Beweis gestellt hatte, dass er in der Lage ist, solch eine anspruchsvolle Rolle - wie man sie in Gelsenkirchen vorfindet - zumindest schon einmal auf kleinerer Ebene gemeistert zu haben. Auch in diesem Fall vertraute Tönnies seinem Mann, der diesen Vorschuss ebenfalls nicht rechtfertigen konnte. Und der mit Personalentscheidungen wie an dem viel zu langen Festhalten am irrlichternden Coach David Wagner und der Verpflichtung von Trainer-Rentner Christian Gross daneben lag. Und der auch in Sachen Spielerverpflichtungen kein Konzept erkennen ließ.

So schaufelte sich Schalke sein Millionengrab

Sechs Millionen Handgeld für Uth nur ein Beispiel.

Für so manchen Vertrag griffen die Königsblauen einst tief in die Tasche. Ein Beispiel ist Mark Uth, der 2018 kam. Ablösefrei zwar, aber: Nach kicker-Informationen kostete den FC Schalke allein der Vertragsabschluss insgesamt neun Millionen Euro.

Schon bei früheren teuren Sünden haben die Schalker ein erhebliches Verlustgeschäft gemacht.
Der immer noch kostspieligste Zugang der Vereinsgeschichte namens Breel Embolo, 2016 für eine Sockelablöse in Höhe von 22,5 Millionen Euro aus Basel gekommen, wechselte drei Jahre später für weniger als die Hälfte nach Gladbach.
Bei Yevhen Konoplyanka, Sommerzugang 2016, zog Schalke später für 12,5 Millionen die Kaufoption, der Ukrainer verabschiedete sich 2019 nach Donezk - für 1,8 Millionen.

Sechs Millionen für den Spieler, drei Millionen für den Berater

Ein gutes Beispiel ist Mark Uth. Der Stürmer kam 2018 von der TSG Hoffenheim. Ablösefrei zwar, aber:
Nach kicker-Informationen schlug allein der Abschluss des Vierjahresvertrags mit neun Millionen Euro zu Buche -
sechs Millionen Handgeld für den Spieler, drei Millionen für Berater.

Laut Vertrag könnte Uth ein Jahr vor Ablauf, also in diesem Sommer, für 20 Millionen Euro wechseln.
So hoch ist aktuell die gemäß einer Klausel festgeschriebene Ablösesumme.

Doch die Königsblauen werden kaum einen Euro bekommen.
Der Reiz am Abschied des Angreifers: Schalke spart das Gehalt.
Wie bei einigen anderen Spielern mit auch in der 2. Liga gültigem Vertrag ist dieses üppig:
Uths Jahresgrundgehalt liegt bei drei Millionen Euro,
kann mitunter aber durch Prämien rasch anwachsen.
So wurde die Punktprämie mit 17.500 Euro verankert, unter anderem.


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Fußball-Bundesliga 1965/66

Und die Negativ-Rekorde von Tasmania Berlin

Im Vorfeld der Saison wurde in Ermangelung eines verbindlichen Satzungsparagrafen für den aufgetretenen Fall eines Zwangsabstieges um die Vergabe des durch den Ausschluss von Hertha BSC frei gewordenen Platz gerungen. Am 22. Juli 1965 beschloss der DFB-Vorstand diesen dem letztjährigen Tabellen-15. Karlsruher SC zuzuerkennen. Die Entscheidung sollte endgültigen Charakter haben und wies damit die Ansprüche vom Tabellenletzten der abgelaufenen Saison Schalke 04, den beiden „Berlin-Ersatz“-Bewerbern Tasmania Berlin und Tennis Borussia Berlin sowie dem in der Aufstiegsrunde an Borussia Mönchengladbach gescheiterten SSV Reutlingen 05 zurück. Allerdings wurde Tasmania Berlin in Aussicht gestellt, doch noch im Zuge eines möglichen DFB-Bundestags-Beschlusses am 31. Juli als 17. Verein an der Saison 1965/66 teilnehmen zu dürfen. Letztendlich wurde die Bundesliga auf 18 Klubs aufgestockt, sodass neben Tasmania Berlin auch Schalke 04 spielberechtigt war.

Tasmania Berlin, nur dank des Lizenzentzuges für den Ortsrivalen Hertha BSC in die Liga aufgerückt, stellte gleich mehrere Negativrekorde auf: Mit nur 2 Siegen und 28 Niederlagen wurde der Verein mit großem Abstand Letzter und musste ebenso wie Borussia Neunkirchen absteigen. Einzig durch das Remis beim 1. FC Kaiserslautern gelang der Mannschaft ein Punktgewinn auf fremdem Platz. Das 9:0 des Meidericher SV bei Tasmania Berlin markierte den bis heute höchsten Auswärtssieg der Bundesligageschichte. Ebenfalls noch immer Bestand hat Tasmanias Rekordserie von 31 sieglosen Spielen in Folge (2. bis 32. Spieltag).

Rekord um Rekord
Es dauerte nach dem Erfolg gegen den KSC sage und schreibe 31 Spiele, bis "Tas" wieder ein Sieg gelang. Eine solche Serie gab es danach in der Bundesliga nie wieder. Die Berliner schossen die wenigsten Tore (15), kassierten die meisten Gegentore (108), holten die wenigsten Zähler (8:60 nach der damaligen Zwei-Punkte-Regel, nach heutiger Zählung 10) und die wenigsten Siege (zwei). Dazu kamen die meisten Niederlagen (28) und die meisten Heimniederlagen (12) in der gesamten Bundesliga-Geschichte.
Die Aufstellung eines weiteren Rekordes war für die Spieler besonders deprimierend: Nachdem es zum Auftakt noch eine Wahnsinnskulisse mit mehr als 80.000 Zuschauern gegeben hatte, strömten von Heimspiel zu Heimspiel etwa 10.000 Fans weniger ins weite Rund in Charlottenburg, das damals eine Kapazität von über 100.000 Plätzen hatte. Beim Rückspiel gegen Mönchengladbach am 15. Januar 1966 verliefen sich im tiefsten Winter nur noch 827 Zuschauer in das riesige Stadion - so wenige kamen nie zuvor und niemals danach wieder zu einer Bundesligapartie. Rohloff erinnert sich trotzdem gerne an das Spiel: "Es war das einzige Mal, dass ich zu Null gespielt habe. Kein Wunder, denn bei der 10 Zentimeter hohen Schneedecke blieb der Ball meist liegen", lacht Rohloff.
Dass sein Team sportlich keine Chance hatte, hat den Torwart schon damals nicht gewundert. "Es war eine politische Entscheidung, dass Tasmania in die Bundesliga kam", erinnert sich der 73-Jährige. Hertha BSC war wegen eines Handgeldskandals die Lizenz entzogen worden, trotzdem sollte unbedingt ein Club aus der geteilten Hauptstadt dabei sein. Die "Tasmanen" hatten praktisch keine Vorbereitung, viele Spieler beorderte der Verein eilig aus dem Urlaub zurück. Nur einige von ihnen waren überhaupt Vollprofis.

"Ein bisschen lustig"
So erinnerten besonders die Auswärtsfahrten im weiteren Saisonverlauf schon bald eher an die Auftritte einer Thekenmannschaft - üppiger Alkoholgenuss inklusive. "Wir haben es uns dann halt auch ein bisschen lustig gemacht", schmunzelt Rohloff. "Wir hatten in der Saison aber auch zwei Trainer, die man in der Pfeife rauchen konnte."
Nach dem unvermeidlichen Abstieg spielte Rohloff mit seinem Team immerhin noch sieben Jahre in der Regionalliga oben mit, drei Mal scheiterte der Verein nur knapp am Wiederaufstieg. Doch der Verein hatte sich dabei finanziell übernommen, 1973 musste der im Bezirk Neukölln beheimatete Club Konkurs anmelden. Als dessen Fortsetzung, wenn auch nicht als direkter Nachfolger, gilt der im gleichen Jahr gegründete SV Tasmania. Wie auch der Vorgänger spielt der Verein im Neuköllner Werner-Seelenbinder-Sportpark, direkt am ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Jetzt kann man sich vorstellen wie peinlich und charakterlos die Leistung der Schalker-Spieler zu bewerten ist.
Der vergleich mit einer Thekenmannschaft ist genau richtig!

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