FC Schalke 04

FC Schalke 04 - Deutsche Meisterschaften

S04 - Meister 1934 S04 - Meister 1935 S04 - Meister 1937 S04 - Meister 1939
S04 - Meister 1940 S04 - Meister 1942 S04 - Meister 1958
 
S04 - Bundesliga Übersicht seit 1963
 
Fußball-Bundesliga - Statistik


Zurück zum Inhaltsverzeichnis!



Deutscher Meister 1934


24. Juni 1934: 2:1 (0:0) gegen 1. FC Nürnberg

FC Schalke 04:
H. Mellage - H. Bornemann, F. Zajons - F. Szepan, O. Tibulski, Valentin - E. Kalwitzki, A.Urban, E. Kuzorra, H. Nattkämper, E. Rothardt
Trainer:
Hans "Bumbas" Schmidt

1. FC Nürnberg:
G. Köhl - A. Munkert, L.Popp - W. Billmann, R. Oehm, F. Kreisel - W. Kund, S. Schmitt, G. Friedel, M. Eiberger, K. Gußner
Trainer:
Alfred Schaffer

Tor:
0:1 Friedel (54.), 1:1 Fritz Szepan (88.), 2:1 Ernst Kuzorra (90.)

Schiedsrichter:
Alfred Birlem (Berlin)

Spielort:
Poststadion, Berlin

Zuschauer:
45.000


Die allererste Deutsche Meisterschaft:
Der 24. Juni 1934 ist ein großartiger Tag in der Geschichte des FC Schalke 04 gewesen.
Im Berliner Poststadion holten die Knappen mit einem 2:1 über den 1. FC Nürnberg die allererste Deutsche Meisterschaft.

Der Weg zum ersten Titel war dabei nicht ganz so weit, wie heute.
Zuerst mussten die Schalker in der im Jahre 1933 neu eingeführten Gauliga, in der zehn Mannschaften spielten, Meister werden.
Es gab in Deutschland 16 Gauligen, deren Meister qualifizierten sich dann für die vier Vorrundengruppen.

Die Schalker starteten in ihrer Gruppe mit einem 5:2 bei Werder Bremen. Anschließend gab es ein 4:1 über den TV Eimsbüttel.
Schmerzhaft war die anschließende 0:1-Niederlage in Bochum gegen den VfL Benrath.
Nach dem 2:3 in Eimsbüttel wurde es richtig eng für Schalke, doch mit einem 3:0 über Bremen in der Glückaufkampfbahn
und einem 2:0 über Benrath im Duisburger Wedaustadion holten sich die Schalker den Gruppensieg.

Im Halbfinale traf der S04 auf den SV Waldhof Mannheim.
Im Düsseldorfer Rheinstadion gab es nach einer 1:0-Pausenführung ein letztlich klares 5:2.

Das Endspiel 1934 wollten 45 000 Zuschauer sehen. In den ersten 45 Minuten plätscherte die Partie vor sich hin.
Obwohl Schalke im zweiten Durchgang immer stärker wurde, gelang den Franken durch Friedel die Führung (54.).
Es waren nur noch zwei Minuten zu spielen, als Fritz Szepan den Ausgleich köpfte.
In der Schlussminute fasste sich Ernst Kuzorra ein Herz und "wichste" (O-Ton Kuzorra) den Ball von der Strafraumlinie ins Nürnberger Tor.
Direkt mit dem Tor pfiff Schiedsrichter Alfred Birlem die Partie ab. Die Legende Schalke 04 war geboren.

Die erste deutsche Meisterschaft war gewonnen.


Deutscher Meister 1934
Kuzorra, Mellage, Szepan, Urban, Nattkämper, Zajons, Bornemann, Valentin, Kalwitzki, Tibulski, und Rothardt

Deutscher Meister 1934


FC Schalke 04 - Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 1933/1934
Deutscher Meister 1934

FC Schalke 04 - Einsätze Deutsche Meisterschaft 1933/1934
Deutscher Meister 1934

FC Schalke 04 - Spielplan Deutsche Meisterschaft 1933/1934
Deutscher Meister 1934
Deutscher Meister 1934
Deutscher Meister 1934

ab zur Auswahl


Deutscher Meister 1935


23. Juni 1935: 6:4 (3:0) gegen den VfB Stuttgart

FC Schalke 04:
H. Mellage - H. Bornemann, H. Nattkämper - F. Szepan, O. Tibulski, Valentin - E. Poertgen, R. Gellesch, E. Kalwitzki, A. Urban, E. Kuzorra
Trainer:
Hans "Bumbas" Schmidt

VfB Stuttgart:
O. Kapp - W. Kotz, F. Seybold - H. Hahn, H. Buck, G. Rebmann - A. Lehmann, O. Bökle, E. Haaga, W. Rutz, E. Koch
Trainer:
Fritz Teufel

Tor:
1:0 Urban (6.), 1:0 Pörtgen (36.), 3:0 Gellesch (41.), 4:0 Pörtgen (53.), 4:1 Böckle (55.), 4:2 Böckle (57.),
5:2 Kalwitzki (65.), 5:3 Koch (78.), 6:3 Pörtgen (79.), 6:4 Rutz (86.)

Schiedsrichter:
Best (Frankfurt/Main)

Spielort:
Müngersdorfer Stadion, Köln

Zuschauer:
74.000


Als Titelverteidiger in die Saison 1934/35:
Als Titelverteidiger ist der FC Schalke 04 in die Saison 1934/35 gegangen und hat auch gleich wieder zugeschlagen.
Im Finale im Müngersdorfer Stadion gegen den VfB Stuttgart fielen zehn Tore.

Erneut führte der Weg zur Meisterschaft erst einmal über die Gauliga Westfalen, in der die Schalker den ersten Platz belegten.
In der Gruppe B startete der FC Schalke mit einem 9:1-Kantersieg über den Stettiner SC.
Es folgte ein 3:2-Heimsieg über Hannover 96 und ein 4:0 über den Eimsbütteler TV.
Nach dem 4:1 in Hannover und dem 6:0 in Stettin war den Königsblauen der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen.
Die 1:2-Niederlage in Hamburg-Eimsbüttel war daher zu verschmerzen.

Das Halbfinale bestritten die Gelsenkirchener gegen den PSV Chemnitz.
Im Düsseldorfer Rheinstadion stand es zur Pause 3:2 und so blieb es auch bis zum Spielende.

Endspiel traf der S04 auf den VfB Stuttgart.
Austragungsort war das Müngersdorfer Stadion in Köln, das mit 65 000 Zuschauern ausverkauft war.
Die Schalker gingen als Favorit in diese Partie und füllten diese Rolle auch problemlos aus.
Ala Urban eröffnete schon sehr früh den Torreigen. Schalke hatte zwar Probleme mit der Abseitsfalle, doch Ernst Pörtgen erhöhte auf 2:0.
Vor der Pause fiel auch noch das dritte Schalker Tor und nach der Pause erhöhte man auf 4:0.
Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Schalker nun den Schlendrian mitspielen.
Stuttgart verkürzte auf 5:3, doch das 6:3 machte alles klar


Deutscher Meister 1935
Die Schalker Mannschaft jubelt über die zweite Meisterschaft.

Deutscher Meister 1935


FC Schalke 04 - Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 1934/1935
Deutscher Meister 1935

FC Schalke 04 - Einsätze Deutsche Meisterschaft 1934/1935
Deutscher Meister 1935

FC Schalke 04 - Spielplan Deutsche Meisterschaft 1934/1935
Deutscher Meister 1935
Deutscher Meister 1935
Deutscher Meister 1935

ab zur Auswahl


Deutscher Meister 1937


20. Juni 1937: 2:0 (1:0) gegen 1. FC Nürnberg

FC Schalke 04:
H. Klodt - H. Bornemann, O. Schweißfurt - W. Berg, O. Tibulski, R. Gellesch - F. Szepan, E. Poertgen, E. Kalwitzki, A. Urban, E. Kuzorra
Trainer:
Hans "Bumbas" Schmidt

1. FC Nürnberg:
G. Köhl - A. Munkert, W. Billmann - R. Oehm, H. Carolin, H. Uebelein - J. Uebelein, S. Schmitt, G. Friedel, M. Eiberger, K. Gußner
Trainer:
Dr. Michalke

Tor:
1:0 Ernst Pörtgen (26.), 2:0 Ernst Kalwitzki (81.)

Schiedsrichter:
Alfred Birlem (Berlin)

Feldverweis:
Schmitt (60.)

Spielort:
Olympiastadion, Berlin

Zuschauer:
101.000



Die Meistertrophäe Viktoria, kehrt 1937 zurück zum FC Schalke 04, der zum dritten Mal Meister wurde:
In der Gauliga wurden die Knappen wie immer in den elf Jahren der Liga-Existenz Erster.

Das 8:0 auf dem Germania-Platz war eine klare Angelegenheit. Weiter ging es mit einem 2:1 über Hertha Berlin.
Stolp wurde dann im Bochumer TuS-Stadion an der Castroper Straße mit 12:0 abgefertigt.
Da war das abschließende 2:2 in Bremen kein Beinbruch, denn das Halbfinale war schon erreicht.

Die Schalker Fans mussten sich wieder auf den Weg ins Müngersdorfer Stadion machen, wo ihr Team auf den VfB Stuttgart traf.
In der Neuauflage des Finales von 1935 stand es zur Pause noch 1:1, bevor sich die Knappen mit 4:2 durchsetzten.

Und nach diesem Halbfinale kam es zum Gigantenfinalezwischen Titelverteidiger Nürnberg und den immer souveräner aufspielenden Knappen.

Im Berliner Olympiastadion wollten 101 000 Zuschauer das Finale der Schalker gegen den Titelverteidiger FC Nürnberg sehen.
Fritz Szepan war der uneingeschränkte Führungsspieler auf dem Feld, doch Adolf Urban sorgte für die 1:0-Pausenführung.
Zwei Schalker Lattentreffer und ein Platzverweis gegen Nürnbergs Sepp Schmitt gingen dem entscheidenden Tor voraus.
Ernst Kalwitzki schloss ein schönes Solo mit dem 2:0 ab.


Deutscher Meister 1937
Szepan, Bornemann, Schweißfurt, Kalwitzki, Klodt, Kuzorra, Pöärtgen, Berg, Tibulski, Urban und Gellesch

Die Knappen schafften 1937 das Double aus Meisterschaft und Pokal.

FC Schalke 04 - Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 1936/1937
Deutscher Meister 1937

FC Schalke 04 - Einsätze Deutsche Meisterschaft 1936/1937
Deutscher Meister 1937

FC Schalke 04 - Spielplan Deutsche Meisterschaft 1936/1937
Deutscher Meister 1937
Deutscher Meister 1937
Deutscher Meister 1937

ab zur Auswahl


Deutscher Meister 1939


18. Juni 1939: 9:0 (4:0) gegen Admira Wien

FC Schalke 04:
H. Klodt - H. Bornemann, O. Schweißfurt - W. Berg, O. Tibulski, R. Gellesch - F. Szepan, H. Eppenhoff, E. Kalwitzki, A. Urban, E. Kuzorra
Trainer:
Otto Faist

Admira Wien:
E. Buchberger - O. Marischka, J. Mirschitzka - F. Hanreiter, F. Klacl, H. Urbanek - F. Schilling, K. Durspekt, K. Stoiber, W. Hahnemann, L. Vogl
Trainer:
Hans Skolaut

Tor:
1:0 Kalwitzki (7.), 2:0 Urban (12.), 3:0 Kalwitzki (25.), 4:0 Kalwitzki (30.), 5:0 Tibulski (53.), 6:0 Kalwitzki (61.),
7:0 Kalwitzki (80.), 8:0 Kuzorra (84.), 9:0 Szepan (89.)

Schiedsrichter:
Gerhard Schulz (Dreden)

Feldverweis:
Klacl (52.)

Spielort:
Olympiastadion, Berlin

Zuschauer:
90.000


1939 ist die Glanzzeit des Schalker Kreisels:
Das musste auch die Admira Wien erfahren, die im Finale mit 0:9 ohne jede Chance war.

Das mussten zuerst die Konkurrenten in der Gauliga Westfalen spüren.

In der Gruppe 4 der Vorrunde traf der FC Schalke zuerst auf den CSC Kassel und gewann 6:1.
Im Frankfurter Waldstadion taten sich die Schalker beim 1:0 über Wormatia Worms erheblich schwerer.

Nach dem 3:1 in Kassel ging es nach Schlesien.
In Breslau lag der S04 gegen Vorwärts Gleiwitz 0:1 zurück, schoss dann aber noch zwei Tore.
Überraschend war die 1:2-Heimniederlage gegen Worms, doch mit dem 4:0 über Gleiwitz war das Halbfinale erreicht.

Gegen den Dresdner SC stand es nach 90 Minuten 3:3, und da die Verlängerung ohne Tore blieb,
fand eine Woche später das Wiederholungsspiel statt. Hier hatten die Schalker mit 2:0 die Nase vorn.

Im Endspiel vor 100 000 Zuschauern in Berlin gegen Admira Wien ließen die Schalker den Kreisel so schnell drehen,
dass den Österreichern schwindelig wurde. Matchwinner war Ernst Kalwitzki, der fünf der neun Tore schoss.
Diese fünf Treffer sind immer noch Deutscher Endspielrekord. Auch ein 9:0 hat es seitdem nicht mehr in einem Finale gegeben.


Deutscher Meister 1939
Berg, Eppenhof, Kalwitzki, Tibulski, Urban, Schweißfurth, Gellesch, Szepan, Bornemann, Klodt, Kuzorra

Deutscher Meister 1939
Tibulski, Urban, Schweißfurth, Gellesch, Szepan, Bornemann und Klodt
vor den Meisterschaftsfinale 1939 in Berlin

Deutscher Meister 1939
Nach dem 9:0 eine jubelnde Schalker Mannschaft

Deutscher Meister 1939

FC Schalke 04 - Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 1938/1939
Deutscher Meister 1939

FC Schalke 04 - Einsätze Deutsche Meisterschaft 1938/1939
Deutscher Meister 1939

FC Schalke 04 - Spielplan Deutsche Meisterschaft 1938/1939
Deutscher Meister 1939
Deutscher Meister 1939
Deutscher Meister 1939
Deutscher Meister 1939

ab zur Auswahl


Deutscher Meister 1940


21. Juli 1940: 1:0 (1:0) gegen Dresdner SC

FC Schalke 04:
H. Klodt - H. Bornemann, O. Schweisfurth - R. Gellesch, O. Tibulsky, W. Berg - E. Kalwitzki, F. Szepan, H. Eppenhoff, E. Kuzorro, A. Urban
Trainer:
Otto Faist

Dresdner SC:
W. Kreß - H. Hempel, H. Pohl - H. Schubert, W. Dzur, W. Strauch - H. Köpping, R. Hofmann, H.Schön, H. Schaffner, E. Boczek
Trainer:
- - -

Tor:
1:0 Ernst Kalwitzki (27.)

Schiedsrichter:
Stark (München)

Spielort:
Olympiastadion, Berlin

Zuschauer:
95.000


Ernst Kalwitzki war im Finale 1940 wieder einmal der entscheidende Spieler:
Sein Treffer gegen den Dresdner SC sicherte Schalke 04 die fünfte Deutsche Meisterschaft.

Der FC Schalke 04 wurde vor der Arminia Bielefeld Meister der Sportbereichsklasse Westfalen.

Zum Auftakt der Gruppenspiele gab es ein 5:0 über den Mülheimer SV aus Köln. In Kassel gingen die Schalker mit einem 5:2 vom Feld.
Gegen Fortuna Düsseldorf gab es in Leipzig ein torloses Unentschieden. Der CSC 03 Kassel wurde dann mit 16:0 vom Platz gefegt.
Nach einem erneuten Unentschieden gegen Düsseldorf (2:2 in Berlin), gelang in Erfurt ein 8:2 über Mülheim.

Das Halbfinale gegen SV Waldhof fand in der Stuttgarter Adolf-Hitler-Kampfbahn statt.
Schalke führte zur Pause 2:1 und legte im zweiten Durchgang noch ein Tor nach. Somit war der Weg zum Finale nach Berlin wieder frei.

Gegner im Olympiastadion war der Dresdner SC, bei dem der spätere Nationaltrainer Helmut Schön am Ball war, der aber gegen Ötte Tibulski kein Land sah.
Die Gelsenkirchener waren die eindeutig bessere Mannschaft. Ernst Kalwitzkis Tor in der 27. Minute blieb aber das einzige.


Endspielbericht:
Der knappe Sieg der Schalker wurde deren deutlicher Überlegenheit nicht gerecht.
Die so genannte dritte Generation der Schalker mit den jungen Nachwuchsspielern Herbert Burdenski, Willi Schuh und Bernhard Füller dominierte das Spiel über die vollen 90 Minuten.
Bereits in den ersten Spielminuten erarbeiteten sich die Schalker Stürmer zahlreiche Torchancen, scheiterten zunächst aber noch am Dresdner Torwart Willibald Kreß.
In der Gegenrichtung waren die DSC-Angreifer bei der gegnerischen Abwehr in sicheren Händen, die von Routinier Hans Bornemann umsichtig organisiert wurde.
Dresdens gefährlichster Stürmer Helmut Schön wurde bereits im Mittelfeld von Ötte Tibulsky abgefangen.
Lediglich Heinz Köpping stellte Schalke-Torwart Hans Klodt einmal auf die Probe. In der 27. Minute führte Schalkes Dominanz zum Erfolg.
Mittelstürmer Ernst Kalwitzki nahm einen Pass von Ernst Kuzorra auf und überwand Kreß mit einem trockenen Schuss in die rechte untere Torecke.
Nach der Pause vergab der Schalker Hermann Eppenhoff die große Chance zum 2:0, als er völlig freistehend den Dresdner Torwart anschoss.
Anschließend brillierten die Schakler mit zahlreichen Kabinettstücken, die zwar das Publikum begeisterten, aber nicht zu weiteren Torerfolgen führten.
Völlig unverständlich angesichts des knappen Spielstandes zog sich der Dresdner SC im Laufe der Begegnung immer mehr in die eigene Hälfte zurück, anstatt dem Spiel noch eine Wende zu geben.
Am Ende stand Schalke 04 als verdienter Sieger da.



Deutscher Meister 1940

Deutscher Meister 1940

FC Schalke 04 - Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 1939/1940
Deutscher Meister 1940

FC Schalke 04 - Einsätze Deutsche Meisterschaft 1939/1940
Deutscher Meister 1940

FC Schalke 04 - Spielplan Deutsche Meisterschaft 1939/1940
Deutscher Meister 1940
Deutscher Meister 1940
Deutscher Meister 1940
Deutscher Meister 1940

ab zur Auswahl


Deutscher Meister 1942


5. Juli 1942: 2:0 (2:0) gegen Vienna Wien

FC Schalke 04:
H. Flotho - H. Hinz, O. Schweisfurth - H. Bornemann, O. Tibulsky, H. Burdenski - E. Kalwitzki, F. Szepan, H. Eppenhoff, E. Kuzorro, A. Urban
Trainer:
Otto Faist

Vienna Wien:
S. Ploc - W. Schmaus, O. Kaller - Jaburek, E. Sabeditsch, V. Kubicka - F. Erdl, K. Lechner, F. Holeschafsky, K. Decker, K. Bortoli
Trainer:
- - -

Tor:
1:0 Ernst Kalwitzki (12.), 2:0 Fritz Szepan (42.)

Schiedsrichter:
Fritz Bouilon (Kreuzberg)

Spielort:
Olympiastadion, Berlin

Zuschauer:
90.000


Letzter Titel des Schalker Kreisels:
Mitten im zweiten Weltkrieg feierte der FC Schalke 04 seine sechste Meisterschaft. Es war der letzte Titel für den legendären Kreisel.

Diese Meisterschaften wurden im K.-O.-System ausgetragen. Schalke gewann wie immer die Gaumeisterschaft.
Damit man zum Achtelfinale auf 16 Mannschaften kam, gab es neun Qualifikationsspiele und sieben Mannschaften bekamen Freilose.

Der FC Schalke reiste zum FC Stadt Düdelingen (heute: F91 Dudelange, 2000-2009 luxemburgischer Meister) und gewann 2:0.

Im Achtelfinale kam Kaiserslautern in die Glückauf-Kampfbahn. Schalke fertigte die Pfälzer mit 9:3 ab.

Gegner im Viertelfinale war die SG SS Straßburg. Das Team bestand nur aus SS-Leuten, die für den Fußball nach Straßburg geholt wurden.
Die Elf genoss viele Privilegien und war entsprechend unbeliebt.
Die Schalker schenkten dem Gegner, der in schwarzen Trikots mit SS-Runen antrat, sechs Tore ein.

Kickers Offenbach hatte im Halbfinale auch nicht viel zu melden und wurde mit 6:0 abgefertigt.

Ein Jahr nach der umstrittenen 3:4-Finalniederlage gegen Rapid Wien war mit First Vienna wieder ein österreichischer Club der Gegner.
Ernst Kalwitzki brachte die Knappen mit seinem zehnten Finaltor in Führung.
In einer harten Partie gelang Fritz Szepan kurz vor der Pause das 2:0. Den Schalker Kasten hielt ein Gastspieler sauber.
Heinz Flotho war für den im Krieg verletzten Hans Klodt eingesprungen und brachte die Wiener Angreifer zur Verzweiflung.


Deutscher Meister 1942
Die Schalker-Elf, die 1942, die 6. Deutsche Meisterschaft holt.

Deutscher Meister 1942
Ernst Kuzzora, Fritz Szepan und Ötte Tibulski,
die zwischen 1934 und 1942 sechsmal Deutscher Meister wurden.

FC Schalke 04 - Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 1941/1942
Deutscher Meister 1942

FC Schalke 04 - Einsätze Deutsche Meisterschaft 1941/1942
Deutscher Meister 1942

FC Schalke 04 - Spielplan Deutsche Meisterschaft 1941/1942
Deutscher Meister 1942
Deutscher Meister 1942

ab zur Auswahl


Deutscher Meister 1958


18. Mai 1958: 3:0 (2:0) gegen den Hamburger SV

FC Schalke 04:
M. Orzessek - H. Sadlowski, G. Brocker - K. Borutta, O. Laszig, G. Karnhof - W. Koslowski, H. Kordel, G. Siebert, M. Kreuz, B. Klodt
Trainer:
Edi Frühwirth

Hamburger SV:
H. Schnoor - G. Schlegel, F. Klepacz - J. Werner, J. Posipal, J. Meinke - E. Piechowiak, G. Krug, K. Stürmer, U. Seeler, U. Reuter
Trainer:
Günther Mahlmann

Tor:
1:0 Berni Klodt (5.), 2:0 Berni Klodt (29.), 3:0 Manni Kreuz (80.)

Schiedsrichter:
Albert Dusch (Kaiserslautern)

Spielort:
Niedersachsenstadion, Hannover

Zuschauer:
85.000


Doppelpack von Klodt:
Die Routiniers Berni Klodt und Günter Brocker waren die Garanten für den Schalker Titelgewinn 1958.
Sie hielten mit ihrer Erfahrung die junge Bande zusammen.

Aus den fünf Oberligen kamen acht Teams in die Gruppenphase. Die Berliner und auch der Südwesten stellten nur eine Mannschaft.
Schalke 04 war mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Köln Meister der Oberliga West geworden.

Die Knappen überstanden die Vierergruppe schadlos. Im Auftaktspiel gegen Braunschweig kassierten die Schalker das einzige Gegentor bis zum Meistertitel.
Tennis Borussia Berlin hatte nicht den Hauch einer Chance und bekam neun Treffer mit auf den Heimweg.
Auch der Karlsruher SC kam nie für einen Sieg in Frage.

Das Endspiel fand im Hannoveraner Niedersachsenstadion statt, das mit 81 000 Zuschauern ausverkauft war.
Gegner war der Hamburger SV, der zuvor den FC Köln, den FK Pirmasens und den FC Nürnberg ausgeschaltet hatte.
Berni Klodt sorgte nach Flanke des späteren Präsidenten Günter Siebert per Kopf für die frühe 1:0-Führung (5.).
Klodt, war in der 29. Minute erneut zur Stelle und verwertete eine Vorlage von Willi Koslowski zum 2:0.
Auch wenn Hamburg im zweiten Durchgang alles nach vorne warf, behielten die Schalker um den Regisseur Berni Klodt immer den Überblick.
Manfred Kreuz sorgte zehn Minuten vor dem Ende für die endgültige Entscheidung.


Deutscher Meister 1958
Klodt, Orzessek, O. Laszig, Kreuz, Brocker, Siebert, Kordel, Sadlowski, Borutta, Koslowski, Karnhof

Deutscher Meister 1958
Die Schalker Mannschaft nach den Sieg gegen den HSV

Deutscher Meister 1958
Willi Koslowski, Otto Laszig, Berni Klodt mit Meisterschale, Trainer Edi Frühwirth


FC Schalke 04 - Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 1957/1958
Deutscher Meister 1958

FC Schalke 04 - Einsätze Deutsche Meisterschaft 1957/1958
Deutscher Meister 1958

FC Schalke 04 - Spielplan Deutsche Meisterschaft 1957/1958
Deutscher Meister 1958

ab zur Auswahl

Zurück zum Inhaltsverzeichnis!

Valid XHTML 1.0!

Letzte Aktualisierung: